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César Domela

ausgestelltes Werk:

Triptychon

1972-1979
3 Serigrafien auf Japan-Büttencollagenpapier
mit Text von César Domela
Nr. 35 von 90 numerierten und signierten Exemplare
Herausgabe und Druck: Edition Hoffmann, Friedberg 1979

Zur Biografie:
Eigentlich Caesar D. Nieuwenhuis, 1900 in Amsterdam geboren. 1992 in Paris gestorben. Niederländischer Maler und Bildhauer. Anfangs stellte er nichtfigurative Arbeiten mit der „Novembergruppe“, der u. a. auch Walter Dexel angehörte, in Berlin aus (1923), schloss sich dann 1924 der de-Stijl-Bewegung an, nachdem er mit Piet Mondrian und Theo van Doesburg in Paris in Kontakt gekommen war, und ließ sich 1933 in Paris nieder. Er war Mitglied der Gruppe „Die Abstrakten Hannovers“. Gründete 1937 die Zeitschrift „Plastique“, Paris zusammen mit Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp. 1946 gründete er die Gruppe „Centre de Recherche“ in Paris. Seit 1955 entstanden Architekturarbeiten.

Domela entwickelte über den Neoplastizismus von Mondrian hinaus das von van Doesburg postulierte Prinzip der diagonal gestellten rechtwinkligen Kontrakompositionen weiter. Später versuchte er die malerische Komposition aus der Fläche in die Dreidimensionalität des farbigen Reliefs auszuweiten. Das führte ihn in den dreißiger Jahren zum „Tableaurelief“, bei dem auch die Materialien – Metallbleche und Plexiglas – eine wichtige Rolle spielen.
Willy Rotzler in „Konstruktive Konzepte“, Zürich 1995

 
           
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