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Jean Gorin
ausgestelltes Werk:
évolution néoplastique
7 Serigraphien
Nr. 25 von 200 nummerierten und signierten Exemplaren
Druck: Atelier Arcay, Paris
Éditions Denise René, Paris 1975
Zur Biografie:
Wurde 1899 in Saint-Emilien-de-Blain (Loire-Atlantique) geboren. Starb
1981 in Niort, Frankreich. 1919 aus dem Militärdienst zurückgekehrt,
immatrikulierte er sich an der Ecole des Beaux-Arts in Nantes. Zwischen
1923 und 1924 entdeckte er in Paris kubistische Gemälde, sah 1926
zum ersten Mal eine neoplastische Komposition Mondrians, eine elementaristische
Gegenkomposition, lernte 1926/27 Michel Seuphor in Mondrians Atelier kennen.
1929-30 erste Flächenkonstruktionen im Raum. 1930 wandte er sich
von der Malerei ab, die er erst 1944 wieder aufnahm.
Bei der Ankunft der Deutschen in Nantes wurde er 1939 gefangen genommen
und ins Lager von Châteaubriant gebracht. 1947 ließ er sich
in Grasse nieder. Ab 1963 entstanden neue experimentelle Forschungen in
der neoplastischen Architektur. 1977 hatte er eine große Retrospektive
im Musée des Beaux-Arts in Nantes.
Jean Gorin gehört zur zweiten Generation der
Konstruktivisten nach Piet Mondrian, wie Fritz Glarner und Friedrich Vordemberge-Gildewart.
Er wird als einziger französischer Schüler Mondrians bezeichnet.
Es gehört zu seinem Verdienst, die reiche Erbschaft der ersten Generation
der geometrischen Abstraktion neu geordnet und ein authentisches Werk
geschaffen zu haben. Besonders bemerkenswert sind die Kompositionen mit
überlagerten Ebenen von 1925 ab.
Eugen Gomringer |
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