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Imi Knoebel
ausgestelltes Werk
Grace Kelly
5 Serigraphien
Blatt Nr. 5 signiert und nummeriert
Exemplar Nr. 51 von 90
Druck: Frank Kicherer, Stuttgart
Verlag: Achim Kubinski, Stuttgart-Köln 1990
Wir mußten uns im Grund genommen einen leeren Raum
schaffen ...
Um reinzutreten und gehen zu können.
I. K. 1982 (in einem Gespräch mit Johannes Stüttgen)
Zur Biografie:
Imi Knoebel (Klaus Wolf Knöbel), geboren 1940, lebt in Düsseldorf.
Maler und Installationskünstler. 1964-71 Studium bei Joseph Beuys
an der Kunstakademie Düsseldorf. Enger Kontakt zu Palermo (1974 gemeinsame
USA-Reise). Ausgehend von Malewitschs Schwarzem Quadrat, 1915, und dessen
Text „Die gegenstandslose Welt“ (1922) entwickelt Knoebel
eine formal wie farbig minimalisierte Malerei, welche den Rahmen des klassischen
Tafelbildes sprengt und sich in den Raum öffnet. Knoebel beschäftigt
sich, angeregt durch den russischen Konstruktivismus und den Suprematismus,
mit dem Wechselverhältnis zwischen Bild und Raum bzw. zwischen Material,
Farbe und Raum. Zum Beispiel als Knoebel Kasimir Malewitschs’ „Schwarzes
Kreuz“ in monumentaler Vergrößerung als Bildobjekt auf
der Wand schweben lässt. In Bildern aus Holzplatten und in monochromen
Holzkörpern lotet Knoebel Aspekte der Zwei- und Dreidimensionalität
aus, wobei das Konstruktivistische Prinzip mit demjenigen des Zufalls
gekoppelt wird. In Fotografie und Video experimentiert er mit den immateriellen
Eigenschaften des Lichts. Ab 1975 entstehen freiere Formen, und Knoebel
beginnt, mit dem gesamten Spektrum der Farben zu arbeiten, welche heute
das Zentrum seines Schaffens bilden. - Assemblagen aus vorgefundenen Alltagsstücken
ergänzen das vielschichtige, mit intermedialen Bezügen und seriellen
Verfahrensweisen operierende Werk. Es geht Knoebel vor allem um das Zusammenspiel
und die autonome Wirkung von Farbe, Form, Material und räumlicher
Situation.
Zur Bibliografie:
- Imi Knoebel, Kestner-Gesellschaft, Hannover 2002
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