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Georg Karl Pfahler ausgestellte Werke: ohne Titel Serigrafie 1964 ohne Titel Serigrafie 1967 ohne Titel Serigrafie 1972 ohne Titel Serigrafie 1972 ohne Titel Serigrafie 1988 Ich habe meine Bilder früher Formativ-Malerei genannt.
Formativ schloss in sich eine Reihe verschiedener Verhaltensweisen. Formativ
wird hier verstanden als Vehikel farbiger Absichten. Formativ war aber
auch eine moralische Haltung. Moralisch insofern, als gegen eine Welt
des leichten, oberflächlichen, pseudo-schönen unverbindlichen
Kunst-Zaubers angegangen wurde. Formativ war antichaotisch. Das Hauptanliegen
war Verfestigung und neue Anordnung. Starke Betonung räumlicher Bezüge,
neue Bedeutungswerte. Die Verhältnisse der Bildteile waren nicht
klassisch bestimmten Ordnungsgesetzen unterworfen, sondern frei gesetzt.
Der Beginn war stets spontan. Erst langsam entwickelt sich das Bild, aus
einem einzigen Zentrum und aus Spannungsverhältnissen durch Farbgrössen
und Intensitätsgrade. Dann stellt sich das Bedürfnis nach Prädisposition
ein. Ich habe die Vorarbeiten nie als Zeichnungen konzipiert, sondern
stets farbig. Zeichnung als solche ist im Moment nicht nötig, da
alles auf Farbrealisation gestellt ist. Antilinear. Zur Biografie: |
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