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Georg Karl Pfahler

ausgestellte Werke:

ohne Titel

Serigrafie 1964
Nr. 70 von 100 signierten und nummerierten Exemplaren

ohne Titel

Serigrafie 1967
Nr. 14 von 25 signierten und nummerierten Exemplaren

ohne Titel

Serigrafie 1972
Nr. 107 von 150 signierten und nummerierten Exemplaren

ohne Titel

Serigrafie 1972
Nr. 70 von 100 signierten und nummerierten Exemplaren

ohne Titel

Serigrafie 1988
Nr. 15 von 50 signierten und nummerierten Exemplaren

Ich habe meine Bilder früher Formativ-Malerei genannt. Formativ schloss in sich eine Reihe verschiedener Verhaltensweisen. Formativ wird hier verstanden als Vehikel farbiger Absichten. Formativ war aber auch eine moralische Haltung. Moralisch insofern, als gegen eine Welt des leichten, oberflächlichen, pseudo-schönen unverbindlichen Kunst-Zaubers angegangen wurde. Formativ war antichaotisch. Das Hauptanliegen war Verfestigung und neue Anordnung. Starke Betonung räumlicher Bezüge, neue Bedeutungswerte. Die Verhältnisse der Bildteile waren nicht klassisch bestimmten Ordnungsgesetzen unterworfen, sondern frei gesetzt. Der Beginn war stets spontan. Erst langsam entwickelt sich das Bild, aus einem einzigen Zentrum und aus Spannungsverhältnissen durch Farbgrössen und Intensitätsgrade. Dann stellt sich das Bedürfnis nach Prädisposition ein. Ich habe die Vorarbeiten nie als Zeichnungen konzipiert, sondern stets farbig. Zeichnung als solche ist im Moment nicht nötig, da alles auf Farbrealisation gestellt ist. Antilinear.
Georg Karl Pfahler

Zur Biografie:
Geboren 1926 in Ernetzheim (Weissenburg/Franken), gestorben 2002. 1948–49 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg in Ellingen. 1950–54 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 1958-62 Abwendung vom Informel hin zum „Formativen“. 1962-63 erste Hard-Edge-Bilder. 1964 erste ausgeführte „Farb-Raum-Objekte“. 1981 Ernennung zum Professor durch das Land Baden-Württemberg; Gastprofessur an der Helwan Universität Kairo. 1984-92 Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. 1996 Kunstpreis der Akademie der Schönen Künste München. 1998 NN-Kunstpreis Nürnberg.
In seiner signalhaften Malerei aus breitflächigen Farbbahnen verbindet sich die plakative Farbgebung der Pop-art mit der Raumillusion der Op-art und mit einer großflächigen geometrischen Formgebung, die den Gesamteindruck einer poetischen Harmonie erzeugt.

 
           
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