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Eugen Gomringer
zum 80. Geburtstag - Die Poesie und das Konkrete
20. August – 25. September 2005
Eine Ausstellung der Städtischen Galerie Erlangen zum 25.
Erlanger Poetenfest
Freitag, 26. August 2005, 18 Uhr, Palais Stutterheim, Marktplatz
1:
Gespräch zwischen Eugen Gomringer und Dietmar Guderian
im Rahmen des 25.
Erlanger Poetenfestes
Zur Ausstellung
Eugen Gomringer feierte in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Aus
diesem Anlass widmet die Städtische Galerie Erlangen dem Künstler
eine große Ausstellung zum 25. Erlanger Poetenfest.
Der Schweizer Eugen Gomringer, der heute in Rehau bei Hof lebt, ist mit
seinem künstlerischen und literarischen Werk ein Wegbereiter der
Konkreten Kunst wie der Konkreten Poesie geworden. Die Ausstellung mit
Leihgaben u.a. von Eugen Gomringer und seinen Künstlerfreunden, vom
Kunstmuseum Bayreuth, vom Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt, sowie
Arbeiten aus dem Bestand der Städtischen Sammlung Erlangen, zeigt
einen Querschnitt durch sein umfangreiches Werk: Gomringers "Konstellationen",
seine theoretischen, programmatischen und essayistischen Schriften, seine
Arbeiten für den öffentlichen Raum sind im Kontext seiner zahlreichen
produktiven Begegnungen mit anderen Künstlern von Josef Albers bis
zu Marcel Wyss zu sehen. Als einer der wichtigsten Kunstkritiker der konstruktiven
Szene hat Eugen Gomringer diese Künstler begleitet, gesammelt und
vor allem gefördert.
In Ergänzung dieser Präsentationen zeigt die Städtische
Galerie Fotografien des Erlanger Fotografen Georg Pöhlein von Eugen
Gomringer aus seiner Zeit im oberfränkischen Wurlitz.
Hinweise:
"Mit der Lücke zum Ruhm"
Zum 25. Erlanger Poetenfest am Fr, 26.8., 18 Uhr, Städtische Galerie
Erlangen
Gespräch zwischen Dietmar Guderian und Eugen Gomringer
Dietmar Guderian, Mathematiker und Kunsthistoriker, führt ein Gespräch
mit Gomringer zur Person und zur Sache. Wer ist Gomringer? Dichter, Künstler,
Initiator, Integrator, Kommunikator oder alles zugleich? Und was bedeutet
das Konkrete heute?
[13terStock]
Geschichten aus dem Hochhaus
Ein interaktiver Heimatfilm von Florian Thalhofer und Kolja Mensing
Fr, 26.8., 11–20 Uhr, Sa, 27.8., 10–23 Uhr, Live-Präsentation
mit den Autoren zur "Langen Nacht" des Poetenfestes, So, 28.8.,
10–17 Uhr, media.art.zentrum
Die Städtische Galerie präsentiert im media.art.zentrum einen
Film, in dessen Fortgang sich der Besucher aktiv einbringen kann: Als
die Bundesrepublik in den 70er-Jahren ihren Weg in die Moderne sucht,
verlassen die Architekten und Planer die Zentren der großen Städte.
In dieser Zeit wird im Norden von Bremen die Grohner Düne gebaut.
527 Wohneinheiten, Platz für mehr als 1500 Menschen. Aus dem 13.
Stock kann man weit in die Zukunft sehen. [13ter Stock] erzählt von
hohen Häusern und kleinen Welten, von Schöner Wohnen und Sicher
Leben, von Angst, Architektur und Abenteuer. Vor allem geht es um die
"Heimat im Hochhaus" – und anderswo.
"Wort – Bild: Doppelklang". Rolf
Winnewisser und Felix Philipp Ingold
26.–28.8., Orangerie im Schlossgarten
Fr, 26.8., 16–19 Uhr, Sa/So, 27./28.8., 13–19 Uhr
In Kooperation mit der Städtischen Galerie wird anlässlich der
Verleihung des Erlanger Literaturpreises für Poesie als Übersetzung
an Felix Philipp Ingold eine kleine Auswahl an Arbeiten von Rolf Winnewisser
präsentiert, die seine Freundschaft mit dem Preisträger künstlerisch
dokumentieren. Rolf Winnewisser gehört zu den renommiertesten Künstlern
der Schweiz. Von Beginn an hat er multimedial mit Bild und Wort, Film
und Musik und auch Theater gearbeitet.
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