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Die Städtische Sammlung Erlangen – Überblicke IV

7. Oktober – 11. November 2006
Ausstellungseröffnung: Freitag, 6. Oktober 2006, 19 Uhr

Zur Ausstellung
Die alljährliche „Überblicke-Schau“ der Städtischen Sammlung ist diesmal zweigeteilt. In der Großen Galerie werden Fotoporträts von Joseph Gallus Rittenberg gezeigt, in der Kleinen Galerie die Schenkung Karl Manfred Fischers an die Städtische Sammlung.


 


J .G. Rittenberg

 


Heiner Müller


Günter Grass


Fitzgerald Kusz


Mayröcker & Jandl

Bernhard Minetti


Helmut Qualtinger


Einar Schleef


Werner Schwab


Martin Sperr


Georg Ringsgwandl


Christoph Schlingensief


Volkerr Schlöndorff

 

Joseph Gallus Rittenberg – 50 Fotobilder
„Kunst zeigt, was man nicht sieht“ war das übergreifende Motto der bisherigen drei Auswahl-Präsentationen der Städtischen Sammlung
Erlangen. Motto der Präsentation in der Großen Galerie könnte in Abwandlung davon sein „Fotografie zeigt mehr, als man sieht“. Anders als die bisherigen Präsentationen, die wichtige Künstlerpositionen und Kunstrichtungen in den Mittelpunkt stellten, wird hier das Werk eines einzelnen Künstlers vorgestellt: 50 Arbeiten des Fotokünstlers
Joseph Gallus Rittenberg, die zu den wesentlichen seines fotografischen Gesamtwerkes zählen. Begleitet von 14 Aphorismen des Fotokünstlers.
Die Städtische Galerie Erlangen hatte 1993 die erste große Retrospektive von Joseph Gallus
Rittenberg zusammen mit dem Künstler erarbeitet und präsentiert. Die ausgestellten großformatigen Arbeiten wurden damals von Karl Manfred Fischer, der auch diese Ausstellung kuratiert hat, für die Städtische Sammlung erworben und anschließend in mehreren Städten, so auch an der Volksbühne Berlin gezeigt. In dieser Präsentation sind sie durch eine Reihe von neueren Arbeiten ergänzt.
Der Österreicher Joseph Gallus Rittenberg nennt seine Arbeiten „Fotobilder“. Er hat viele Größen der deutschen Literatur-, Theater-, Film- und Kabarettlandschaft fotografiert und seine Porträts zu Psychogrammen verdichtet. Diese Psychogramme kennt man aus den Feuilletons der überregionalen Zeitungen, vor allem aus der „Zeit“ und „Theater heute“.
Vehement unterscheidet sich dabei Rittenbergs Vorgehensweise von der seiner Kollegen. Bereits im Vorfeld beschäftigt er sich intensiv mit dem Werk des zu Porträtierenden. Das Bild, sagt er, müsse aus dem Oeuvre kommen. Dabei ist er nicht nur ein Fotograf, wie der Journalist Helmut Schödel schreibt, sondern vor allem ein Visionär. Mit seiner radikalen Ästhetik der ungewöhnlichen Perspektiven und Bildausschnitte, die allen fotografischen Konventionen und Normen widerspricht, sind ihm Porträts geglückt, die zu weit über den Tag gültigen Metaphern geworden sind.
Foto-Experte Michael Koetzle charakterisiert den Fotografen: „Joseph Gallus Rittenberg zählt zu jenen Künstlern, deren Werk sich kaum auf einen knappen Nenner bringen lässt. Rittenberg hat gemalt, gezeichnet, Bühnenbilder sowie mit großem, auch internationalem Erfolg Plattencovers und Filmplakate entworfen. Seit 1980 arbeitet er vorzugsweise mit der Kamera. Unter Vorbehalt könnte man Rittenberg folglich als Fotografen bezeichnen, wenngleich er sich in wesentlichen Punkten von seinen fotografierenden Kollegen unterscheidet. Etwa im sparsamen Gebrauch des Mediums. Rittenberg denkt häufiger über Bilder und das Bildermachen nach, als dass er den Auslöser betätigt. Rittenbergs Bilder irritieren und faszinieren zugleich. Im Kunst- und Kulturbetrieb stößt sein Oeuvre auf schroffe Ablehnung und helle Begeisterung.
An Rittenberg scheiden sich die Geister. 1948 in Linz (Österreich) geboren, hat Rittenberg in Salzburg (Mozarteum), Wien (Akademie für Angewandte Künste) und schließlich München (Filmhochschule) studiert. Proportions- und Farbenlehre waren u. a. die Schwerpunkte seiner künstlerischen Ausbildung: Fächer, die ohne Frage die Basis für Rittenbergs ausgeprägtes Formgefühl gelegt und ihn letztlich befähigt haben, das zu schaffen, wovon berühmtere Kollegen reden: Er hat eine eigene, unverwechselbare Bildsprache entwickelt. Dass diese mittlerweile von vielen imitiert und (erfolgreich) praktiziert wird, gibt dem heute in München lebenden Joseph Gallus Rittenberg spät, doch immerhin recht. ,Fotobilder’ nennt Rittenberg selbst seine fotografischen Arbeiten und setzt sich damit ganz bewusst vom rein illustrativen Pressefoto ab. Wenn Rittenberg seine Figuren an den äußersten Rand rückt, Ihre Gesichter in tiefes Dunkel taucht oder die Köpfe mutig anschneidet, dann sind dies – mit anderen Worten – keine formalen Spielereien. Es ist vielmehr der Versuch, Charakter, geistige Haltung, Stimmung oder Befindlichkeit zu visualisieren. Rittenbergs Porträts bleiben nicht an der Oberfläche. Unübersehbar besitzen seine Bilder eine psychoanalytische Dimension: Wolfgang Koeppen blickt über den Schreibtisch weg aus dem Fenster in eine weiße Leere. Seit Jahren hat er nicht mehr publiziert. Rittenberg liefert den Bildkommentar zum Schweigen des großen Romanciers.
Alle Aufnahmen sind im Format Doppel DIN A0 präsentiert. Dass Rittenbergs Arbeiten in diesem für Fotografien seiner Art ungewöhnlichen, gefährlichen Format nicht verlieren, sondern im Gegenteil an Dichte, an Atmosphäre, an Wirkung gewinnen, unterstreicht einmal mehr ihre außergewöhnliche, herausragende Qualität.“
Rittenberg erzählt mit seinen Bildern nicht nur Geschichten, er kann von seinen Bildern, wie sie entstanden, auch Geschichten erzählen, nicht zuletzt, weil er sich auf die Personen, die er ablichtet, intensivst einlässt.
Er erzählt von dem wie abwesenden Dichter
Thomas Bernhard nach einer von Studenten verhinderten Lesung in einem Wiener Caféhaus, von Werner Schwab, den er entlang einem Bauzaun an einer für Passanten verbotenen Straßenbaustelle in Wien laufen ließ, behangen mit einer Decke aus schwer entflammbarem Material, die dennoch lichterloh brannte, und deren Flammen den Dramatiker fast ergriffen hätten, wenn er sie nicht im letzten Augenblick abgeworfen hätte.
Er erzählt von dem betrunkenen Martin Sperr, der auf einer Jux-Modenschau in einem Münchner Lokal als Braut über den Laufsteg schritt und dem in der Pause so schlecht war, dass er zu dem Fotografen nur noch sagen konnte: „Mach schnell, sonst fall ich um.“ Zum zweiten Sperr-Bild erzählt er, dieser habe damals die Hauptrolle in dem Stück „Münchner Freiheit“ gespielt, einen gnadenlosen Kapitalisten. Kurz vor der Hauptprobe lichtete Rittenberg ihn ab als orthodoxen Juden in einem Kachelbad einen Fisch taufend. Für Rittenberg ist das Bild auch symbolisch für den israelisch-arabischen Konflikt.
Er erzählt von Elfriede Jelinek, die er 2005 nach ihrem Nobelpreis ablichtete und die geduldig auf seine über mehrere Tage langsam wachsenden Bildvorstellungen einging. Das Geld, das er auf dem Sofa schichtete, hatte er selbst bei sich. Die Idee zum Raben hatte er, als er ein Dessousgeschäft sah, das mit ausgestopften Raben dekoriert war. Es war ein Auftragswerk für die „Weltwoche“. Entstanden ist das Bild im Münchner Prinzregententheater.
Und er berichtet von Einar Schleef, den er in Wien vor dem Probenbeginn zu Elfriede Jelineks „Sportstück“ fotografierte. Er hatte immer geglaubt, dass man diesem großen Mann alle Steine aus dem Weg räume. Doch dieser war, als er ihn traf, menschlich enttäuscht über die Umstände, unter denen die Proben begannen. Das Gebäude im Hintergrund ist übrigens ein Gefängnis.
Das Foto von Heiner Müller, dem deutschen Groß-Dramatiker, entstand vor dem Frankfurter Schauspielhaus. Für die ‚Seance’ hatte Rittenberg verbotenerweise den Kanaldeckel gelüftet. Der notorisch unpünktliche Müller kam auf die Minute pünktlich und ging wortlos auf den Inszenierungsvorschlag ein.
“Die Deutschen brauchen wieder Mut zum Selbstzweifel“ – dieses Grass-Wort veranlasste Rittenberg, den Dichter neben eine Mülltonne zu postieren mit einem „Mittelweg“ und „Ost-Gestrüpp“ und viel symbolischem Gehalt in der umgebenden Landschaft. Der „Spiegel“ freilich, der dies Foto bestellt hatte, missachtete die Symbolik und schnitt rigoros den rechten Rand ab.
Rittenberg erzählt von Helmut Dietl, dem für ihn neben Fassbinder herausragenden deutschen Filmregisseur der Gegenwart, den er in seiner Wohnung als „König von trauriger Gestalt“ ablichtete und dem er sagte: „Wenn mein Foto die Wahrheit sagt, dann wirst du den Oscar, auch wenn du nominiert bist, nicht bekommen.“ Rittenberg hatte recht.
Wie ein Leitmotiv zieht sich durch Rittenbergs Schaffen die Suche nach dem wahren Gesicht, nach der wahren Größe des Menschen. So entblößt er ihn, indem er ihn verkleidet, so setzt er die Stars ganz klein in die Kulturpaläste oder unter einen gewaltigen Himmel, so blicken sie bisweilen in die Schwärze der Verzweiflung, aber manchmal auch aus ihr heraus.
Der Journalist Helmut Schödel schrieb über den Foto-Künstler: „In den anderen Umständen seiner Bilder werden unsere eigenen sichtbar. Diese Photos sind melancholische Gleichnisse. Nichts ist gestellt und gestylt. Aus dem Umgang mit dem Teleobjektiv hat er eine Schnitt-Technik entwickelt, die er als ‚Teleschnitt’ bezeichnet. Sie betont den bildwichtigen Teil eines Photos und holt es uns auf diese Weise näher heran. ‚Gegen die Bilderflut können wir nichts tun’, sagt Rittenberg, ‚aber vielleicht können wir in den Bildern das Bild wiederentdecken.’ Wenn man in diesem Land noch Augen hat, müsste man Rittenberg entdecken.“

 

 


Günter Förg


Jochen Gerz

Georg Herold


Emilio Vedova

 

„Welche Verführung zu schenken“ – Schenkung aus der Sammlung Karl Manfred Fischer
Anlässlich seines 70. Geburtstages im April diesen Jahres machte Karl Manfred Fischer, von 1974 bis 2002 Leiter der Städtischen Galerie/Städtischen Sammlung Erlangen, der Städtischen Sammlung zeitgenössischer Kunst eine großzügige Schenkung der hier jetzt präsentierten sechs Mappenwerke von fünf herausragenden Künstlern der internationalen Szene, die alle, zum Teil mehrmals, auch Documenta-Teilnehmer waren:
Günther Förg „Canto“,1990
Suite von sieben zweifarbigen Holzschnitten
Auflage 10+3, Exemplar 5/10, Maximilian Verlag München.

Jochen Gerz „English Letter to Jane“, 1979/88, Serie von fünf Schwarz-Weiß-Fotografien, Auflage 12 Exemplare, hier Exemplar 6/12, Galerie Anselm Dreher Berlin.
Georg Herold „Duplicate“, 1989/90,
sieben Farboffsetlithografien mit Serigrafien, Auflage 30 Exemplare, hier Exemplar 13/30, Maximilian Verlag München, sowie „Das Tafelwerk”, 1992, Vorzugsausgabe des Mappenwerks mit 28 Bildtafeln/Farboffsetdrucke nach 597 Polaroids mit einem unikatären Kartoffeldruck, Auflage 25 Exemplare, hier Exemplar 10/25, Buchhandlung Walther König Köln.
Ben Vautier, „art d’attitude de Ben”, 1984, neun zweifarbige Serigrafien, aus 50 signierten und nummerierten Exemplaren, Größe: 30 x 50cm
Emilio Vedova, „nel palmo della mano“,1984/86, sieben Schwarz-Weiß-Aquatintaradierungen, Auflage 30+5 Exemplare, hier Exemplar 13/30, Atelier Vedova, Venedig.

Zu den Künstlern und ihrem Werk
Die fünf Künstler und mit ihnen ihr Werk sind jeder auf ihre Weise wesentlich für die europäische Kunst der Gegenwart. Alle Künstler sind bereits in der Städtischen Sammlung vertreten. Die hier gezeigten Arbeiten bereichern die Sammlung um Positionen und Aspekte innerhalb des jeweiligen Werkes hin zu kleineren oder größeren Werkkomplexen.
Der Wille zur Grenzüberschreitung macht sich bei allen dieser fünf Künstler in ihrer Kunst und teilweise auch in ihrer Biografie bemerkbar. Günter Förg, 1952 in Füssen geboren, lebt heute in der Schweiz, lehrt aber an Kunstakademien in Deutschland. Er ist zugleich Maler, Bildhauer und Fotograf: Intensiv hat er sich immer wieder mit Kunst und Architektur in ihrem Zusammenwirken auseinandergesetzt. Der hier gezeigte „Canto“-Zyklus hat seinen Ausgangsort in den Cantos, dem Hauptwerk des amerikanischen, seinerzeit in Italien lebenden Dichters Ezra Pound. Die Holzschnitte können auch als Gleichnis für den Künstler im Gefängnis des Daseins interpretiert werden.
Jochen Gerz, 1940 in Berlin geboren, lebt heute in Paris und im kanadischen British Columbia, arbeitet aber weiterhin auch in Deutschland. Gerz begann schon früh damit, Fotos und Texte zusammenzufügen, um den Betrachter zu selbständiger Assoziation anzuregen. Bekannt wurde er dann vor allem mit seinen Denkmälern, Aktionen und Environments im Öffentlichen Raum, die alle auch wieder seine Forderung nach einer Kunst belegen, die durch Kommunikation entsteht: sie veranlassen nämlich die Passanten zu einer aktiven Auseinandersetzung, nicht zuletzt auch mit Deutschlands unmittelbarer Vergangenheit. Die Serie der fünf Schwarz-Weiß-Fotografien unter dem Titel „English Letter to Jane“ geht zurück auf eine 30-minütige Performance, die Gerz zunächst 1979 in Venedig, dann noch in Paris und Valencia realisierte. Er spielt dabei auf subtile Weise an auf die Kommunikationsprobleme in der Gesellschaft und die Scheinwirklichkeit der reproduzierbaren Medien.
Der Schweizer Ben Vautier wurde 1935 in Neapel geboren, lebt aber bereits seit 1949 in Nizza. Er ist neben Robert Filliou der wichtigste französische Vertreter der europäischen Fluxus-Bewegung und als solcher weltweit in allen großen Museen vertreten. 1992 präsentierte ihn die Städtische Galerie Erlangen in seiner ersten deutschen Museums-Einzelausstellung, verbunden mit der Herausgabe eines Katalogbuches, das heute als ein Standardwerk über Ben, wie er sich nennt, gilt. Die neun Serigrafien „art d’attitude de Ben“ „Bens Kunst der Attitüde“ sind typisch für sein Schrift und Bild miteinander verbindendes Werk und seinen witzig-subversiven Umgang mit der Kunst.
Emilio Vedova, 1919 in Venedig geboren und bis heute dort wirkend, ist der Nestor und Hauptvertreter der italienischen Informellen und hat wie viele italienische Künstler seine Kunst immer auch als Protest gegen die herrschende Macht verstanden. Der junge Vedova schrieb 1948: „Die anderen hingegen begreifen durch die eindeutigen Farben unserer Bilder nicht, wie strikt und notwendig wir etwas enthüllen. Sie meinen, wir seien Leute in der Krise. Aber wir ziehen es vor, jeden Tag in Versuchung zu leben, als jener Trägheit anheimzufallen, die aus dem Leben eine Folge von Feigheiten macht.“ Seine sieben Aquatintaradierungen unter dem Titel „nel palma della mano“ – in der Handfläche – sind miniaturhaft klein, doch in ihrer Kostbarkeit riesengroß.
Georg Herold, 1947 in Jena geboren, lebt heute in Köln. Er ist mit gleich zwei Arbeiten vertreten, dem 29-teiligen „Tafelwerk“ und den „Duplicates“. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er teilweise noch in der DDR. Und wie das dort üblich war, lernte er zugleich ein Handwerk, er wurde Schmied. Manche erklären damit, bei aller künstlerischen Anarchie, sowohl seine handwerkliche Schnörkellosigkeit als auch die präzise Wirkung seiner Arbeiten. Herold zählt zu den wichtigsten Künstlern der letzten zwei Jahrzehnte. Der Kölner Reiner Speck, der als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Privatsammler der Gegenwart gilt, setzt das Werk von Georg Herold in einen gesellschaftspolitischen Kontext: „Herolds Arbeiten beinhalten Kritik an einer Kulturindustrie und an einem Kulturbegriff, an einem Kulturbewusstsein letztlich, das zur selbstverständlichen Morgengabe aus Politik und Soziologie gereicht wird. Er deckt die brutalen Adaptionsmechanismen der Massenkultur durch subversive Affirmation auf. Georg Herold erfüllt etwas von der Forderung, die Theodor Wiesengrund Adorno an die Kunst von heute stellte, nämlich Chaos in die Ordnung zu bringen.“

 

 

 

 

 

Städtische Galerie Erlangen
Palais Stutterheim
Marktplatz 1, 91054 Erlangen
Tel. 0 91 31/86 25 33 (Galerie) und 86 27 35 (Geschäftszimmer), Fax 86 21 17
Öffnungszeiten: Di–Fr 10–18, Sa/So 10–17 Uhr

Führungen: sonntags 15 Uhr

 
   

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