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Hélène de Beauvoir
– Bilder, Zeichnungen, Druckgrafik
16. Juni – 8. Juli 2007
Ausstellungseröffnung: 15. Junil 2007, 19 Uhr
Begrüßung: Lisa Puyplat, Leiterin der Städtischen Galerie
Erlangen
Einführung: Dr. Eckhart Koch, Regensburg
Lesung aus Texten von Hélène und Simone de Beauvoir mit
Schauspielern des Theaters Erlangen
Zur Ausstellung
Hélène de Beauvoir war zwei Jahre jünger als ihre einzige
Schwester Simone. Hélène wurde 1910 in Paris geboren und
starb 2001 in Goxwiller im Elsass. Die beiden ungleichen Schwestern, die
sich äußerlich so ähnlich sahen, waren einander zeitlebens
eng verbunden. Die eine wurde die weltbekannte Schriftstellerin, Philosophin
und Frauenrechtlerin, die andere erlangte – immer ein wenig im Schatten
der Älteren – als Malerin eine stetig wachsende und eigene
Reputation. Und nicht zuletzt im Gefolge der 1968er Jahre fanden die beiden
Schwestern auch zum gemeinsamen politischen Kampf um die Rechte der Frauen.
Zwischen Figuration und Abstraktion, Naturverbundenheit und gesellschaftlichem
Engagement bewegt sich Hélène de Beauvoirs Werk. Ihre Schwester
Simone schrieb: „Ein Bild ist für Hélène nicht
nur ein Akkord harmonischer Farben. Es stellt vielmehr so etwas wie ein
Fenster dar, das den Blick ins Imaginäre öffnet. Dabei möchte
sie den Kenner ebenso ansprechen wie den bloßen Liebhaber.“
Foto- und Filmdokumente zum Leben und Wirken der beiden Schwestern und
Jean-Paul Sartre ergänzen diese Ausstellung mit Werken aus dem Nachlass
von Hélène de Beauvoir, der sich heute zu einem Teil im
Besitz der Galerie Hammer, Regensburg, befindet, sowie aus Privatbesitz.
Die Ausstellung wird von der Städtischen Galerie Erlangen und dem
deutsch-französischen Institut Erlangen anlässlich der „französischen
Woche“ gezeigt.
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Städtische Galerie Erlangen
Palais Stutterheim
Marktplatz 1, 91054 Erlangen
Tel. 0 91 31/86 25 33 (Galerie) und 86 27 35 (Geschäftszimmer), Fax
86 21 17
Öffnungszeiten: Di–Fr 10–18, Sa/So 10–17 Uhr
Führungen: sonntags 15 Uhr |
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