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Andreas Müller-Pohle. Foto/Video/Sound. Arbeiten 1995–2006

14. April – 3. Juni 2007
Ausstellungseröffnung: 13. April 2007, 19 Uhr

Zur Ausstellung
Andreas Müller-Pohle, 1951 geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem Studium der Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften wandte er sich – praktisch wie theoretisch – der Fotografie und den Neuen Medien zu. 1980 gründete er die renommierte Zeitschrift „European Photography“, 1996 die „Edition Flusser“. Die Ausstellung wirft mit Fotos, Video- und Sound-Installationen einen Blick auf seine Arbeiten der letzten zehn Jahre.
Müller-Pohle thematisiert in seinem Werk auf anschauliche Weise die bildliche Darstellung digitaler Codes, die mehr und mehr zur Grundlage unserer Bilderwelt geworden sind und dabei Anteile des Fotografischen ersetzen. Gegenstände seiner fotografisch-digitalen Erkundungen sind u. a. die frühest erhalten gebliebene Fotografie von Nicéphore Niépce, „Blick aus dem Arbeitszimmer“; eine Installation, welche die Vernichtung aller Arten von Bilderabfällen durch einen Industrieschredder zeigt; die Kombination eines digitalisierten Super 8-Filmes des heutigen Wahrzeichens von Hiroshima, dem A-Bomb-Dome, das den Atombombenabwurf vom 6. August 1945 überlebt hat, mit Stimmen und Geräuschen aus dem heutigen Hiroshima; und schließlich das „Danube River Project“, in dem Müller-Pohle dem bedeutendsten Strom Europas fotografisch, videografisch, akustisch und nicht zuletzt chemisch-analytisch begegnet. Als Katalog erscheint eine DVD.


 

 

Städtische Galerie Erlangen
Palais Stutterheim
Marktplatz 1, 91054 Erlangen
Tel. 0 91 31/86 25 33 (Galerie) und 86 27 35 (Geschäftszimmer), Fax 86 21 17
Öffnungszeiten: Di–Fr 10–18, Sa/So 10–17 Uhr

Führungen: sonntags 15 Uhr

 
   

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