







Fotos: Erich Malter
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Lebenszeichen.
Heinrich Kirchner – Plastiken
20. Juni – 2. August 2009
Eröffnung der Ausstellung Freitag, 19. Juni 2009, 20
Uhr
Es sprechen
Grußwort: Dr. Siegfried Balleis, Oberbürgermeister der Stadt
Erlangen
Begrüßung: Dr. Herbert Kurz, Leiter des Kultur- und Freizeitamtes
Erlangen
Einführung: Dr. Claudia Emmert, Leiterin der Städtischen Galerie
Erlangen
Zur Ausstellung
Der in Erlangen geborene Heinrich Kirchner (1902-1984) zählt zu den
Künstlern der „verlorenen Generation“. Als 1937 eine
seiner Skulpturen durch die Reichskammer der bildenden Künste beschlagnahmt
wurde, fühlte er sich und sein Werk bedroht und zog sich aus dem
offiziellen Kunstbetrieb zurück. In der Nachkriegszeit schenkte die
kunstinteressierte Öffentlichkeit vor allem den abstrakten Stilrichtungen
Beachtung, die aus den USA nach Europa gelangten. Hier wollte sich Heinrich
Kirchner nicht anschließen. Er konzentrierte sich auf die Fortsetzung
seines eigenen Weges und blieb – wie viele seiner Weggefährten
– der Gegenständlichkeit treu.
Die Ausstellung zeichnet anhand ausgewählter Exponate
die künstlerische Entwicklung Kirchners nach. Beginnend mit Werken
aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts macht sie seine Suche nach
einer neuen figurativen Formensprache anschaulich, die vor allem in seinem
Spätwerk eine iconhafte Eindringlichkeit erlangte.
Zur Ausstellung
erscheint ein Begleitheft, das hier als PDF (500 KB) heruntergeladen werden
kann.
Link
zur Besprechung der Ausstellung durch Thomas Senne auf Bayern 2 vom 23.Juni
2009
Begleitprogramm
Sonntag, 21. Juni, 11 bis 15.30 Uhr, Städtische Galerie
Erlangen
Feuer und Erz – Die Geburt einer neuen Skulptur
Der Bronzekünstler Paul Müller-Brand zeichnet theoretisch und
praktisch ein facettenreiches Bild dieser uralten Technik nach, indem
er in den Räumen der Städtischen Galerie den Guss einer Bronzeplastik
vorführt und in einem Vortrag der Geschichte des Bronzegusses nach
dem Wachsausschmelzverfahren nachspürt. (Eintritt Euro 5,-/3,-)
Donnerstag, 2. Juli 2009, 19 Uhr, Städtische Galerie
Erlangen
Dr. h.c. Klaus Kirchner: Mein Onkel Heinrich Kirchner
Moderation: Dr. Jürgen Sandweg, Initiativkreis Heinrich Kirchner
Die Kunstwerke, die Heinrich Kirchner hinterlassen hat, sprechen ihre
eigene Sprache, berichten vom religiös-philosophisch geprägten
Weltbild des Künstlers. Wie aber war Kirchner als Person, wie haben
ihn Freunde und Bekannte erlebt?
Ausgehend von den Erinnerungen Dr. h. c. Klaus Kirchners an seinen Onkel
zeichnet Dr. Jürgen Sandweg ein Bild vom Menschen hinter dem Künstler
Heinrich Kirchner, dessen Werke in der retrospektiven Ausstellung „Lebenszeichen.
Heinrich Kirchner – Plastiken“ bis zum 2. August 2009 in der
Städtischen Galerie Erlangen zu sehen sind.
Freitag, 17. Juli 2009, 19 Uhr, Städtische Galerie
Erlangen
Figurenland und Flächenland.
Dualismen in der frühen Deutschen Nachkriegskunst
Vortrag von Dr. Peter Joch, Direktor der Kunsthalle Darmstadt
Samstag, 25. Juli 2009, 17 Uhr bis 19 Uhr / Treffpunkt:
St. Xystus, Büchenbach
Auf Kirchners Spuren durch Büchenbach
Auf den Spuren des in Büchenbach geborenen Heinrich Kirchner führt
der Sprecher der „Geschichtswerkstatt Büchenbach“ und
Mitglied im „Initiativkreis Heinrich Kirchner“ Dr. Jürgen
Sandweg am Samstag ab 17 Uhr durch Büchenbach und Steudach.
Es empfiehlt sich mit dem Fahrrad zu kommen, um genügend Zeit für
die Kirchner'schen Kunstwerke sowie die topografischen und kulturhistorischen
Sehenswürdigkeiten zu haben.
Donnerstag, 23. Juli 2009, 19 Uhr, Städtische Galerie
Erlangen
Die Münchner Bildhauerschule
im 20. Jahrhundert. Ein Überblick
Vortrag von Dr. Birgit Jooss, Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum,
Nürnberg
Finissage, Sonntag, 2. August, 16 Uhr, Städtische Galerie
Erlangen
Heinrich Kirchner in Erlangen: Rückblick und Ausblick
Dr. Dietmar Hahlweg, Initiativkreis Heinrich Kirchner
Der Museumswinkel wird geschlossen. Daher feiern wir das Ende der Ausstellung
„Lebenszeichen. Heinrich Kirchner – Plastiken“ gebührend
mit einer Finissage.
Dr. Dietmar Hahlweg, Mitglied im Initiativkreis Heinrich Krichner und
ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, ist der Hauptgast
der Veranstaltung. Dr. Hahlweg wird aus seinen persönlichen Erinnerungen
an Heinrich Kirchner erzählen und davon berichten, wie es dazu kam,
dass die Großplastiken im Skulpturengarten am Burgberg ein neues
Zuhause fanden. „Heinrich Kirchner hat mich sehr geprägt“,
bekennt Dr. Hahlweg, „wir haben oft leidenschaftlich über Kunst
diskutiert.“
Dr. Herbert Kurz, Leiter des Kultur- und Freizeitamtes, und Dr. Claudia
Emmert, Leiterin der Städtischen Galerie Erlangen, werden die Resonanz
auf die Ausstellung würdigen und einen Ausblick auf das weitere Programm
der Städtischen Galerie ab Mai 2010 im Palais Stutterheim geben.
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