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  Städtische Galerie Erlangen, Donnerstag, 23. Juli 2009, 19 Uhr
Die Münchner Bildhauerschule im 20. Jahrhundert. Ein Überblick
Vortrag von Dr. Birgit Jooss, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Jooss, Leiterin des Deutschen Kunstarchivs im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, begibt sich in ihrem Vortrag über die Münchner Bildhauerschule auf die Suche nach den künstlerischen Wurzeln Heinrich Kirchners, dessen Werke in einer retrospektiven Ausstellung bis zum 2. August 2009 in der Städtischen Galerie Erlangen zu sehen sind.
Mit Fokus auf die Akademie der Bildenden Künste München und ihre Bildhauer-Professoren spannt sich der Bogen von den Werken Adolf von Hildebrands, dem bedeutendsten Vertreter der Münchner Bildhauerschule, bis hin zur Weiterentwicklung der Münchner Bildhauerschule nach dem Zweiten Weltkrieg.
1893 erschien Hildebrands theoretisches Werk „Das Problem der Form in der Bildenden Kunst“. Es geriet zum Standardwerk für kommende Bildhauergenerationen bis hinein in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Hildebrands Konzept der Betonung der reinen Form, von Hermann Hahn, dem Lehrer Heinrich Kirchners, um die Einbeziehung inhaltlicher Aspekte erweitert, hat fast alle Bildhauerprofessoren der Nachkriegszeit, zu denen seit 1952 auch Kirchner gehörte, geprägt.

Eintritt: 5,- Euro/ erm. 3,- Euro

 
   

Städtische Galerie Erlangen
Museumswinkel
Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen (Post: Gebbertstraße 1)
Tel. 0 91 31/86 25 33 (Galerie) und 86 27 35 (Geschäftszimmer), Fax 86 21 17
Öffnungszeiten: Di–Fr 11–19, Sa/So 11–18 Uhr
Eintritt Euro 5,-/3,- (incl. Begleitheft zur Ausstellung)

Führungen: sonntags 16 Uhr

 
   

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