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Gustavo Matamoros
und Sam Ashley: Music on a budget
Hörkunst
Donnerstag, 20. Oktober 2005, 20 Uhr
media.art.zentrum, Helmstraße 1
Aufführung
Den beiden Klangkünstler aus Amerika, Gustavo Matamoros (gebürtig
in Venezuela) und Sam Ashley, gelingt in ihrer Aufführung ein origineller
Spagat zwischen elektronischer Klangerzeugung und ungewöhnlicher
Instrumentierung. Dass eine Geige virtuos gespielt werden kann, ist bekannt.
Dass ein virtuoses Spiel aber auch auf einer Säge gelingt, ist dagegen
eine völlig neue Erfahrung. Die beiden Künstler arbeiten aber
nicht nur mit einer Säge, sondern auch mit Tommel, Klavier, der eigenen
Stimme und nicht zuletzt mit elektronisch bearbeiteten sound files. So
entstehen live auf der Bühne Klänge, die die Künstler mit
sorgfältig vorproduzierten, elektronischen Klangfragmenten mischen.
Errichtet wird dabei eine Klangarchitektur aus natürlichen und künstlichen
Klangbausteinen, die sich - für sich allein stehend - vielleicht
aneinander reiben würden, die aber in ihrem Zusammenspiel ein faszinierendes
und harmonisierendes Klanggebäude entstehen lassen.
Die Künstler
Gustavo Matamoros
Der gebürtige Venezueler lebt derzeit in den USA, wo er seit 1989
künstlerischer Leiter des Experimentellen Musik Festivals in Miami
sowie seit 1996 der Leiter des interdisziplinären Klangkunst Workshops
ist. Seine intermedialen Arbeiten reichen von Performances, Klanginstallationen,
Sound-Videos bis hin zu radiophonen Inszenierungen.
Sam Ashley
Sam Ashley beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit Trance in
der Musik und Bildenden Kunst. Seine Klangexplorationen bewegen sich dabei
an der Grenze zwischen Realität und Traumwelt. Er trat sowohl in
Solo- wie in Gemeinschaftsprojekten in den USA, Kanada, Europa, Japan,
Indonesien und Kuba auf und hatte in mittlerweile acht Opern von Robert
Ashley Hauptrollen.
Das Duo tourt im Oktober durch Deutschland und tritt in verschiedenen
“Zentren” der Klangkunst, u.a. in Dortmund (MeX) und in München
(T.U.B.E.) auf.
Ziele des Hörkunstvereins
Die Chance, ein Stück amerikanischer Klangkunst kennen zu lernen
und in Deutschland bekannt zu machen, würde der Hörkunstverein
gerne nutzen. Um die Aufführung zu ermöglichen sind wir jedoch
auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Für die Organisation,
das heißt Aufführungsraum, Technik, Werbung, Ankündigung,
Künstlerbetreuung usw. sorgt der Hörkunstverein. Ziel der Veranstaltung
ist es zum einen, dem Erlanger Publikum ein Stück erlesener Hörkunst
zu bieten, zum anderen, Erlangen auch jenseits des Hörkunstfestivals
zu einem Magnetpunkt für die Hörkunst zu machen und dabei die
neuen Wege, die die Hörkunst beständig einschlägt, mit
auszuloten.
Veranstalter: Erlanger Hörkunstverein in Zusammenarbeit
mit dem media.art.zentrum
Informationen und Hörbeispiele: www.musiconabudget.com
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