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Joseph Beuys Aus Eurasienstab 1973 Der gleiche Druck (mit Text) wurde auch als Plakat für eine Beuys-Multiples-Ausstellung des Kunstgewerbemuseums Zürich, 1973, verwendet. 180 Exemplare, sign. und num., davon 130 Exemplare in schwarzem, 50 Exemplare in braunem Druck (+ einige Künstlerexemplare) Edition Staeck, Heidelberg. Die Aktion, der das Bild entstammt, fand 1967 unter dem
Titel „Eurasienstab 82 min fluxorum organum“ in der Galerie
nächst St. Stephan in Wien statt. Beuys benutzte bei der Aktion folgende
Materialien: Margarine, vier Filzwinkel, den „Eurasienstab“
aus Kupfer, Filz und Eisensohle. In einer Ecke der Galerie formte Beuys
eine Fettecke, klemmte dann die Winkel zwischen Boden und Decke und bildete
mit ihnen einen ungefähr drei mal drei Meter großen Raum. Danach
wurde der Eurasienstab aus einer Segeltuchverpackung ausgepackt und Beuys
agierte damit, führte ihn an den Filzwinkeln hoch, pendelte ihn unter
großen Anstrengungen waagerecht ein, ließ ihn in die vier
Himmelsrichtungen weisen und stellte mit ihm eine Verbindung zur Fettecke
her, wobei er zwischendurch sagte: „Bild-kopf-Bewegkopf –
der große Isolator.“ Begleitet wurde die Aktion von Orgelmusik
des Komponisten Henning Christiansen. Stand: 7.10.2004 |
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