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Andreas Brandt
4 Akkorde
1987/1988
Mappe mit vier Siebdrucken auf Velin Bütten
Exemplar Nr. 7 von 40 (+ VI) signierten, nummerierten und datierten Exemplaren
Text: Eugen Gomringer
Herausgeber: W. Waßermann
Galerie Waßermann + edition e
Größe: 50 x 70 cm
Erworben 1978
Biografie
Geboren 1935 in Halle/Saale. Lebt in Niebüll und Hamburg. 1954/55
studierte er an der Universität Halle Biologie, danach ging er an
die Hochschule für bildende Künste in Berlin und war 1970 dort
Gastdozent. 1962 bekam er das Emil-Nolde-Stipendium. 1070 wurde er Mitglied
des „Deutschen Künstlerbundes“, aus dem er 1993 wieder
austrat. 1975/76 erhielt er ein US Stipendium, woraufhin er ein Jahr in
New York verbrachte. 1977 wurde ihm von der Nolde-Stiftung für ein
Jahr das Gastatelier auf Noldes Seebüller Besitz zugesprochen. Hier
fand er zu seinem eigenen Stil, wohl nicht zuletzt auch unter dem Eindruck
der Weite und Stille der dortigen Meerlandschaft. Von 1986–2001
war er Professor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.
1995 erhielt er den Fred-Thieler-Preis für Malerei in Berlin. 2001
beendete er seine Tätigkeit als Hochschullehrer.
Seit 1986 wohnt er in Niebüll, in der Nachbarschaft von Noldes geistiger
Heimat. Andreas Brandt liebt geometrische Formen, verwendet sie aber nicht
in einem systematischen Raster. Er setzt seine Rechtecke und Streifen
intuitiv oder nach einem kaum einsehbaren Ordnungsprinzip meist so auf
einen hellen Grund, dass sich die farbigen Elemente ausbalanciert in einem
Leerraum befinden.
Bibliografie / Ausstellungen (Auswahl)
Brandt, A., Gomringer, E.: Andreas Brandt, Weiningen 1994
Ehrli, V. (Hg.): Andreas Brandt, Ostfildern 1995
Einzelausstellungen
Neuer Berliner Kunstverein, Berlin 1976
Gallery West, Los Angeles 1980
Berlinische Galerie, Berlin 1995
„Niebüller Bilder“, Gudrun Spielvogel Galerie & Edition,
München 1998
Vismara Arte, Milano 2003
Galerie de Rjik, Den Haag 2004
„Andreas Brandt – Minimale Farbklänge“, Arithmeum,
Bonn 2004
Gruppenausstellungen
Documenta 1, Kassel 1955
„Große Berliner Kunstausstellung“, Berlin 1957
Deutscher Künstlerbund, Essen 1966
„Berlin Now“, New York 1977
„Druckgrafik, Wandlung eines Mediums seit 1945”, Nationalgalerie
Berlin 1981
3. Biennale der europäischen Grafik, Baden-Baden 1983
„Geometrie als Gestalt“, Neue Nationalgalerie, Berlin 1999
„Einheit und Vielfalt“, Kunsthalle Halle 2003
Minimalism and After III, DaimlerChrysler Contemporary, Berlin 2004
Stand: 6.10.2005
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