| Michael
Buthe
Raaannubis RITT / RATA
1983/84
13 Radierungen
Inv. Nr. 1539
Biografie
Geboren 1944 in Sonthofen. Deutscher Maler, Zeichner, Grafiker und Objektkünstler.
Gestorben 1994 in Köln. Er studierte 1964-67 an der Werkkunstschule
in Kassel bei Arnold Bode. 1963 erhielt er ein Stipendium für die
Villa Romana in Florenz. Erstmals bekannt wurde er mit großformatigen
Arbeiten aus zerrissenen weißen Tüchern. Ab 1970 unternahm
er zahlreiche Reisen nach Spanien, Nordafrika und in orientalische Länder
mit zweitweiligem Wohnsitz in Marrakesch und Mallorca. Von 1983 bis zu
seinem Tod, war er Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf.
Nach 1971 wandte er sich einer Kunstform im Sinne der Individuellen Mythologien
zu. Seine Environments stellen kultische Refugien – aus dem Alltag
entrückte Paradiese – dar. Dabei verbinden sich die verschiedensten
Einzelsymbole zu einem alchimistischen Mythelabyrinth, das sich einer
geschlossenen Deutung bewußt entzieht.
Bibliografie / Ausstellungen (Auswahl):
Michael Buthe: Der Vortrag über die Schönheit des absoluten
Positivismus le dernier Empire. Museum Folkwang, Essen 1980
Michael Buthe: Hommage an einen Prinzen aus Samarkand, In: Silke Schreiber:
Skulptura in Deo Fabulosa, München 1983
Michael Buthe. Nationalgalerie, Berlin 1990
C. Vielhaber: Kunst ist ein Sprechen der Seele, In: Künstler. Kritisches
Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 17, München 1992
Michael Buthe (Ausst.-Kat.), Kunstmuseum Düsseldorf 1999
Einzelausstellungen:
Kölnischer Kunstverein, Köln 1973
Städtisches Museum Schloß, Leverkusen 1977
Kunstverein, Kassel 1980
Graphisches Kabinett, Museum Ludwig, Köln 1986/87
Michael Buthe, Collagen und Bilder, Galerie Lange, Bonn 1998
Michael Buthe, Kunstmuseum Düsseldorf 1999
Gruppenausstellungen:
Documenta 5, 6, 7, 9, Kassel 1972, 1977, 1982, 1992
Biennale, Venedig 1984
1945-1985 Kunst in der Bundesrepublik Deutschland, Nationalgalerie, Berlin
1985
Biennale, Sydney 1988
4. Triennale für Kleinplastik, Fellbach 1989
Stand: 10.10.2005 |