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Antonio Calderara
Werke in der Städtischen Sammlung Erlangen
Biografie:
Italienischer Maler, geboren 1903 in Abbiategrasso bei Mailand, gestorben
1978 in Vaciago. Widmete sich nach einem Ingenieurstudium ab 1924 ganz
der Malerei. Nach einer ersten langen Schaffensperiode mit trocken-realistischen
Bildern gab er die Gegenständlichkeit auf und entwickelte ab 1959
einen Josef Albers nahestehenden, zartfarbigen abstrakten Stil.
Der Übergang zur abstrakten Malerei erfolgte behutsam durch Reduzierung
der Bildkomposition auf ein geometrisches Schema, das weniger durch große
Farbintensität als durch große Lichtfülle belebt wird.
Calderara ging es nicht um starke Kontraste und starre Geometrie, sondern
um ein lebendiges Atmen der Bildfläche, was maltechnisch durch über
40 Lasuren erzielt wurde. Trotz der persönlichen Verbindungen zu
den Vertretern der konstruktivistischen und konkreten Kunst gehören
seine Bilder eher in den Zusammenhang der Analytischen oder Elementaren
Malerei.
Bibliografie:
Raffaello Giolli, Antonio Calderara, Domodossola 1944
Giorgio Nicodemi, Antonio Calderara, Mailand 1947 Giulio Carlo Argan,
Antonio Calderara e Gruppo I, Mailand 1966
Wieland Schmied, Antonio Calderara, Hrsg. Kestner-Gesellschaft, Hannover
1968
Wolf Wezel, Konzeptionelle Kunst, München 1971
Friedrich W. Heckmanns, Antonio Calderara, in: Neue Konkrete Kunst, Hrsg.
Alexander von Berswordt-Wallrabe, Bochum 1972
Raimer Jochims, Der Maler Antonio Calderara, Kunst und Umwelt Band 3,
Hrsg. Eugen Gomringer, Starnberg 1972
Friedrich W. Heckmanns, Antonio Calderara. Prinzip Seriell, Hrsg. Kunstmuseum
Düsseldorf 1972
Jean Leering, Programmi sistematici. Antonio Calderara, Ad Dekkers, E.
Hilgemann, J. Schoonhoven, P. Struijcken, H. de Vris, Mailand 1974
Bernhard Holeczek, Antonio Calderara, Katalog Kunstverein Freiburg 1976 |
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