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Walter Dahn
Werke in der Städtischen Sammlung Erlangen
Biografie
Geboren 1954 in St. Tönis bei Krefeld. Lebt und arbeitet in Köln.
Maler und Zeichner. 1971-77 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf,
Meisterschüler bei Joseph Beuys. 1979-82 Mitglied der Künstlergemeinschaft
Mülheimer Freiheit. 1982 documenta 7. Bis 1984 Gemeinschaftsbilder
mit Jirí Georg Dokoupil. Angeregt durch sein Interesse an Pop-Musik,
Entwürfe von Schallplattenhüllen. In den frühen 80er Jahren
wurde er aufgrund seines expressiven Ausdrucks und der bewegten Farbigkeit
den Neuen Wilden zugerechnet. Das Frühwerk war – unter dem
Einfluss Dokoupils — von anarchisch-ironischen Gesten, beliebigen
Stilzitaten und von auf die heiter-groteske Bildpointe abzielenden Bildfindungen
gekennzeichnet. In den späten 1980er Jahren stärkere konzeptuelle
Planung der Bilder durch komplexe Malverfahren (Kombination von Malerei
und Polaroidfotografie) sowie Konzentration auf überraschende und
unerwartete Bildfindungen, die jedoch zuvor in der Zeichnung sorgfältig
vorbereitet werden. Dahn will Bilder in die Welt setzen, die in der von
ihm geschaffenen Form noch nicht existiert haben. (Einen Besen fressen,
1981)
Ausstellungen (Auswahl)
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Bibliografie (Auswahl)
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Stand: 5.10.2004
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