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Walter Dexel

Werke in der Städtischen Sammlung Erlangen

  • Mappe 1
  • Mappe 1965 bis 1970
  • Blatt in Mappe "Gomringer + Freunde"
  • o. T. (Inv Nr 1001392)
  • o. T.
  • Komposition
  • Komposition aus P-Formen
  • Streifenkomposition
  • Das harte P-Bild

Künstlerzitat
Ein Bild ist eine Ordnung von Farbflecken, sonst nichts (Fritz Burger)!
Walter Dexel, in: W. Schmied, Malerei nach 19,45 in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 1974

Biografie
1890 in München geboren, 1973 gestorben in Braunschweig. Nach dem Studium der Kunstgeschichte 1912 Reise nach Florenz mit Fritz Burger. Erste Bilder entstanden. 1914 Aufenthalt in Paris. Im ersten Weltkrieg, 1916 Abstellung zum Kriegsarchiv in Jena, wo er die Ausstellungsleitung des Kunstvereins Jena übernahm. Von 1916 bis 1928 war er als freier Maler und Gebrauchsgraphiker tätig. In den Jahren von 1919 bis 1925 hatte er engen Kontakt mit dem Bauhaus und mit Theo van Doesburg. 1922 ging er endgültig zur absoluten Bildkonstruktion geometrischer Formen über. In Jena veranstaltete er 1923 eine „Konstruktivisten“-Ausstellung mit deutschen Künstlern. 1927 war er in Lissitzkys „Kabinett der Abstrakten“ in Hannover vertreten. 1926-28 hielt er sich abwechselnd in Jena und Frankfurt am Main auf. 1928 wurde er an die Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg berufen, wo er 1935 als „entarteter“ Künstler entlassen wurde. 1936 wurde er an die Staatliche Hochschule für Kunsterziehung in Berlin-Schöneberg berufen. 1942 nahm er die Berufung nach Braunschweig an zum Aufbau der „Historischen Formsammlung“ am Institut für handwerkliche und industrielle Formgebung. 1955 wurde er in den Ruhestand versetzt. Erst 1961 begann er wieder zu malen. 1964 entstanden die Bandwerk- und Hakenbilder.
„Was Walter Dexel in den Jahren seiner Lehrtätigkeit in Magdeburg zwischen 1928 und 1935 begründete, war eine strenge Grundschule der visuellen Kommunikation. Sicherlich war Dexel damals umgeben von ähnlich gerichteten Kräften, aber die Konsequenz, die er als Lehrer für die Ausbildung zog, ist dazu angetan, die Augen auch für diesen Lebensabschnitt Dexels zu öffnen, und zweifellos sollten die Nachfahren der strengen Gebrauchsgrafik, die eventuell glauben, den Schritt von der willkürlichen, individuellen zur objektiven visuellen Gestaltung allein und erstmalig getan zu haben, die Arbeiten, die in Dexels Unterricht zu jener Zeit entstanden, nicht länger unberücksichtigt lassen. Dexel war ein Künstlertyp, der eine gesellschaftlich orientierte Kunstpraxis anstrebte.“
Eugen Gomringer

Ausstellungen (Auswahl)
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Bibliografie (Auswahl)
W. Vitt (Hrsg.), Walter Dexel – Werkverzeichnis der Druckgrafik von 1915-1971. Mit einer Einführung in das Werk von Walter Vitt, Köln 1971
W. Hofmann, Der Maler Walter Dexel, Kunst und Umwelt, Hrsg. Eugen Gomringer, Band 4, Starnberg 1972
W. Vitt (Hrsg.), Walter Dexel. Der Bauhausstil – ein Mythos. Texte 1921 bis 1965, Starnberg 1976
Katalog Kunstverein Salzgitter, Salzgitter 1979, Texte Ekkehardt Lohoff und Walter Vitt sowie Fortsetzung und Abschluss des Werkverzeichnisses der Druckgrafik Dexels, bearbeitet von Walter Vitt
W. Vitt (Hrsg.), Walter Dexel – Köpfe 1930 bis 1933, Starnberg 1977
W. Vitt (Hrsg.), Hommage à Dexel. Schrift zum 90. Geburtstag des Künstlers, Starnberg 1980. Texte Thomas Dexel, Eugen Gomringer, Ernst-Gerhard Güse u.a.
Katalog Galerie Stolz „Schöne Tage im Hause Dexel ...“ – Das Gästebuch. Walter Dexel zum 100. Geburtstag, Köln 1990
Bild Zeichen Raum, Katalog Kunsthalle Bremen/Berlin 1990.

Stand: 5.10.2003

 
           
1965 bis 1970
gomringer + freunde
inv nr 1001392
inv nr 1002066
komposition
   
komp. aus p-formen
streifenkomposition
das harte p-bild
 

  Ausstellungen der Städtischen Sammlung Erlangen: