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Egon Eppich
Werke in der Städtischen Sammlung Erlangen
Künstlerzitat
„Anlass für meine nach 1968 syntaktisch aufgebauten Bilder war ein Landschaftserlebnis, das ich im Januar desselben Jahres im Flugzeug in 12000 m Höhe über Alberta und Saskatschewan (Kanada) hatte. In diesen Arbeiten sollen „Prospekte hinter dem Prospekt“ sichtbar gemacht werden. In dieser Phase meines Schaffens gewinnt das räumliche Denken auch in der Fläche zunehmend an Gewicht.
Farbe – Form, Form – Farbe: Durch die Flächenproportionen entsteht ein Rhythmus, der an die Farbe weitergegeben wird. Dieser Rhythmus korrespondiert mit einem weiteren Rhythmus, der sich aus den verschiedenen Lichtwertigkeiten der einzelnen Farben ergibt. So entsteht überzeugender Form- bzw. Farbraum.
Die Farbe selbst wird eigenständige „Raum-Form“ im hohen Maße. Ich sage ausdrücklich im hohen Maße, weil eine Farbe auf der Fläche niemals ganz ihren illusionären Charakter verliert, d.h., es kann nie tatsächlicher Raum entstehen.“
Egon Eppich 1974
Biografie
1927 geboren in Gottschee (Jugoslawien); seit 1938 in Nürnberg. 1942–1944 Beginn der Ausbildung als Lithograf. 1944–1945 Kriegsdienst mit Gefangenschaft. 1945–1947 Abschluss der Ausbildung als Lithograf. 1947–1955 Studium an der Akademie der bildenden Künste Ellingen/Nürnberg; mit ständigen Unterbrechungen – Werkstudent; Meisterschüler bei Professor Wilhelm.
Ab 1955 freischaffender Maler: 1957 Förderpreis der Stadt Nürnberg; Studienreisen: u.a. Jütland, Paris, Venedig, Florenz, Rom, Wien, Dresden, New York, Vancouver/Britisch Kolumbien, San Salvador/Bahia, Rio de Janeiro; 1973 Leitung eines 6-wöchigen Serigrafie-Seminars am Goethe Institut, Salvador/Bahia (Brasilien), 1974 Vancouver (Kanada), Begegnung mit dem Architekten Arthur C.
Erickson – erste raumplastische Skulpturgruppen.
Egon Eppich starb 1982 in Fürth an den Folgen eines Autounfalls.
Ausstellungen (Auswahl)
Einzelausstellungen
Fränkische Galerie, Nürnberg 1959
Galerie Defet, Nürnberg 1970
Instituto Goethe, Salvador/Bahia (Brasilien) 1973
Institut für moderne Kunst in der Schmidt-Bank-Galerie, Nürnberg 1975
Kunstverein Erlangen 1987
Gruppenausstellungen
„Ellinger Freie Gruppe“, im Pavillon des alten botanischen Gartens, München 1952
„Herbstsalon“, Haus der Kunst, München 1963
Jahresausstellung Deutscher Künstlerbund, Kunsthalle Nürnberg 1968
„The 8th International Biennal Exhibition of Prints in Tokyo”, the National Museum of modern Art, Tokio 1972
KOG – Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg 1996
Bibliografie (Auswahl)
Institut für moderne Kunst Nürnberg (Hg.): Egon Eppich, Werkübersicht, Nürnberg 1974
Dokumentation zur Gedenkausstellung des Kunstvereins Erlangen e.V., München 1987
Stand: 5.11.2008
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