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Jan Håfstrøm

Werke in der Städtischen Sammlung Erlangen

Künstlerzitat
„Das Schwächste unter der Sonne überwindet das Stärkste. Das Gestaltlose durchdringt das Massive.“
„Worte und Steine enthalten eine Sprache, die einer Syntax von Spalten und Brüchen folgt.“
„Die Pfade, die zu den Öffnungen in dieser Landschaft führen – zu den Gräbern, den unterirdischen Räumen und Quellen – sind die Pfade meines Lebens.“
„Ein Buch oder auch die Seite eines Buches, das Anlass für ein Bild wird, ist für mich wie ein Stück Natur, ebenso seltsam und unverständlich wie etwa ein Stück Baumrinde, in die ein Käfer Gänge gebohrt hat.“
„(...) die Möglichkeit, dem Ungreifbaren eine Struktur, eine Form zu verleihen, die Spuren von etwas zu zeichnen – halb gesehen, halb vergessen – in ein Bewusstsein eingegraben, von dem mein Ich ein winziger Teil ist.“Jan Håfstrøm 1981

Biografie
Jan Håfstrøm wurde 1937 geboren. Nach seinem Philosophieexamen an der Universität von Lund studierte er von 1963 bis 1968 Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Stockholm. Er lebt und arbeitet sowohl in Stockholm als auch auf der schwedischen Insel Gotland.
Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen weltweit gezeigt. Mit seinen Arbeiten ist er u.a. im Moderna Museet und im Nationalmuseum Stockholm vertreten. Håfstrøm vertrat Schweden auf der Biennale in Venedig in den Jahren 1980, 1990 und 2003. 2001 erhielt er den höchstdotierten Kunstpreis Skandinaviens, den Carnegie Art Award.
Jan Håfstrøm ist einer der vielseitigsten Künstler seines Heimatlandes. Er arbeitet figürlich und abstrakt, es entstanden Bilder, Skulpturen und Installationen. Er war Filmemacher und arbeitete als Kunstkritiker. Vor einigen Jahren kehrte er zur figürlichen von der Pop-Art inspirierten Malerei zurück, mit der er sich schon Mitte der 60er-Jahre befasst hatte.

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen
Museum Malmoe, Schweden 1974
The Arthall of Gothenburg, Göteborg 1974
Galleriet, Lund, Schweden 1975/77/78
Gallery „112 Greene Street“, New York 1978
Art 10 ’79, Basel 1979
Biennale Venedig, 1980, 1990, 2003
Städtische Galerie Erlangen 1981
Kunstverein Ingolstadt 1981
Färgfabriken – Center for Contemporary Art and Architecture, Stockholm 2001

Gruppenausstellungen
Nordic Youth Biennal, Kopenhagen, Dänemark 1967
Amos Anderson Museum, Helsinki, Finnland 1968/73
Wanderausstellung, Bonn, Nürnberg, Frankfurt, Lübeck 1975
P.S. 1, Queens, New York 1977
Carbide Building, New York 1977
Centre Culturel Suédois, Paris 1979
Elise Meyer Inc, New York 1980

Galerie Marianne Deson, Chicago 1981

Bibliografie (Auswahl)
Håfstrøm, Jan: Geschichte und Geologie. Untersuchung einer Landschaft. Werke 1968–1981, Ausstellungskatalog, Städtische Galerie Erlangen 1981

Stand: 5.11.2008

 
           
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