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Donald Judd

Werke in der Städtischen Sammlung Erlangen

Künstlerzitat
„Farbe ist Material. Sie ist so oder so, aber sie existiert unabweislich.“
Donald Judd

Biografie
Geboren 1928 in Excelsior Springs, Missouri. 1946–1947 Kriegsdienst in Korea. 1948–1953 Studium an der Art Students League, New York und gleichzeitig Philosophiestudium an der Columbia University. Zwischen 1954 und 1960 künstlerisch schwierige Periode malerischen Experimentierens. 1957–1962 Studium der Kunstgeschichte an der Columbia University. 1959–1965 Kunstkritiker für „Arts Magazine“, „Art News“ und „Art International“. Ab 1960 entwickeln sich Judds eigene Bilder allmählich zu „autonomen Objekten“. 1962 zeigt er die ersten, auf einfache Grundstrukturen reduzierten freistehenden Plastiken.
Seit 1963 arbeitete Judd, gegen jeglichen Illusionismus, mit den Prinzipien räumlicher Ordnung. 1967 Lehrtätigkeit an der Yale University. 1968 Leiter des „Artists Workshop“ an der Universität von Saskatchewan, Kanada. Mit seinen plastischen Arbeiten aus industriell hergestellten, meist in gleichen Abständen angeordneten einfachen geometrischen Elementen wurde Judd einer der bedeutendsten Vertreter der „Minimal Art“.
1994 starb Judd in New York.

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen
Kunstmuseum Basel, 1976
Die Sprache der Geometrie. Kunstmuseum Bern, 1984
Museum Wiesbaden, 1993
Tate Modern, London 2004
Kunstsammlung Nordrhein Westfalen, Düsseldorf 2004
Kunstmuseum Basel / Museum für Gegenwartskunst, 2004
Art & Public, Genf 2006
Kunsthalle Bielefeld, 2008

Gruppenausstellungen
8. Biennale von São Paulo, 1965
documenta 4, Kassel 1968
documenta 6, Kassel 1977
Skulptur Projekte Münster, 1977
37. Biennale Venedig 1976
38. Biennale Venedig 1978
39. Biennale Venedig 1980
documenta 7, Kassel 1982
Skulptur Projekte Münster, 1987
RÄUME DER KUNST, Kunsthaus Bregenz, 1998
MINIMAL-MAXIMAL, Kunsthalle Baden-Baden, 1999
Einfach Kunst – Sammlung Ricke, Neues Museum Nürnberg, 2002
Das MoMA in Berlin, Neue Nationalgalerie, Berlin 2004
Singular Forms, Guggenheim Museum, New York, 2004
Pop Art & Minimalismus, Albertina, Wien 2004
Contemporary Voices, Museum of Modern Art, New York 2005
Open Systems, Tate Modern, London 2005
Das schwarze Quadrat, Kunsthalle Hamburg, 2007
Made in Munich, Haus der Kunst, München 2008

Bibliografie (Auswahl)
Donald Judd. Zeichnungen 1956–1976. Katalog der Ausstellung Kunstmuseum Basel, Basel 1976
Jitta, Katalog Edition Schellmann, München, New York 1993
Schellmann, Jörg, Josephus, Mariette (Hg.): Donald Judd. Prints and Works in Editions 1951–1994
Rattemeyer, Volker (Hg.): Donald Judd, Katalog der Ausstellung Museum Wiesbaden, Stuttgart 1993
Serata, Nicholas (Hg.): Donald Judd, Katalog der Ausstellung Tate Modern London, Köln 2004

Stand: 5.11.2008