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Helmut Lederer
Pomona III
1987
Bronzeguss
27 cm hoch
Erworben 1994
Biografie
Geboren 1919 in Eger/Böhmen. Gestorben 1999 in Erlangen. Studierte
von 1939 bis 1945 Bildhauerei an der Wiener Akademie der bildenden Künste.
Seit Ende 1946 lebte und arbeitete Helmut Lederer in Erlangen als Bildhauer,
Fotograf, Zeichner und Grafiker. Als Fotograf beschäftigte er sich
vor allem mit den Themen Gesicht und Körper, Reisen, Stadt und Landschaft,
Kunstwerke und Künstler sowie den experimentellen Möglichkeiten
der fotografischen Abstraktion. Lederers Augenmerk galt von Beginn an
dem Zusammenspiel von fotografischer Technik und Bildgegenstand: dem Kontrast
von Schwarz-Weiß, der Struktur und Form, der Perspektive und dem
Ausschnitt sowie der Bildschärfe und -unschärfe. Obschon für
Lederer die Bildhauerei stets Priorität hatte, diente ihm die Fotografie
nicht nur zum Lebensunterhalt, sondern auch als gestalterische Grundlage,
an der er seine Bildsprache weiterentwickelte und die sein bildnerisches
Schaffen anregte. Helmut Lederers fotografisches Werk ist dabei immer
unter der Doppelbefähigung als Bildhauer und Fotograf zu sehen und
lässt in diesem Zusammenhang medienübergreifende Wahrnehmungskonzepte
erschließen. Lederers zentrales Anliegen blieb über ein halbes
Jahrhundert hinweg das Schaffen als Bildhauer, die Auseinandersetzung
mit der menschlichen Figur, dem vollplastisch gestalteten weiblichen Akt.
Einzelausstellung
Helmut Lederer, Formen, weiblich, Bildhauerzeichnungen, Städtische
Galerie Erlangen 1994 (Katalog)
Stand: 8.10.2005
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