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Gerhard Merz

Hannover 2000

2000
Mappe mit 17 Blättern (davon drei Textblätter) in unterschiedlichen Techniken (Digital-Plots, Siebdrucke, Offsets) auf unterschiedlichen Papieren (Backlit-Folie, Landkarten-, Transparentpapier)
Exemplar Nr. 4 von 20 (+5), signiertes und nummeriertes Titelblatt
Inv.-Nr. 1002708

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Titelblatt (Titel der einzelnen Blätter):
1971
Licht 1971
Millimeter
Linien
Millimeter
Caput Mortuum
Anstelle des Satzes „Dies ist der richtige Weg nach Granchester“ hätte ich ebensogut sagen können „Dies ist der richtige Weg, den Sie nehmen müssen, wenn Sie in möglichst kurzer Zeit Granchester erreichen wollen“
Hannover 1990
Hannover 1990
Ocker
Kopernikus hat die Probleme dadurch gelöst, dass er nicht zum Himmel hingesehen hat
Hannover 2000
Hannover 2000
Schweinfurter Grün
Was soll der Maler malen, der die Wirkung eines weißdurchsichtigen Glases hervorrufen will?
weiß
Hannover 2000

Von der Idee ausgehend, dass die Moderne nur mit den Mitteln der Architektur fortgeführt werden kann, untersucht Merz systematisch die Tragfähigkeit bestimmter architektonischer Ausdrucksformen, besonders die von Mies van der Rohe. Neben dem Bezug zu den Bemühungen der Moderne sind seine Bezugspunkte die konzeptuellen Auffassungen und Erfahrungen der Kunsttheorie der siebziger und achtziger Jahre. Dabei nimmt Merz einen Standpunkt ein, der von der Kunst als einem autonomen geistigen Bereich ausgeht. Sowohl hohe Komplexität der reflektierten Bezüge – zu nennen sind Marcel Duchamp, Kasimir Malewitsch, Barnett Newman, Ad Reinhardt – als auch größtmögliche formale Klarheit werden in jedem seiner Werke angestrebt. Das Singuläre seiner Position und die hohe ästhetische Qualität seiner Werke machen ihn zu einem der renommiertesten und einflussreichsten deutschen Künstler der Gegenwart.

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Stand: 5.11.2008