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Gerhard Merz Hannover 2000 2000 Zum Werk
Von der Idee ausgehend, dass die Moderne nur mit den Mitteln der Architektur fortgeführt werden kann, untersucht Merz systematisch die Tragfähigkeit bestimmter architektonischer Ausdrucksformen, besonders die von Mies van der Rohe. Neben dem Bezug zu den Bemühungen der Moderne sind seine Bezugspunkte die konzeptuellen Auffassungen und Erfahrungen der Kunsttheorie der siebziger und achtziger Jahre. Dabei nimmt Merz einen Standpunkt ein, der von der Kunst als einem autonomen geistigen Bereich ausgeht. Sowohl hohe Komplexität der reflektierten Bezüge – zu nennen sind Marcel Duchamp, Kasimir Malewitsch, Barnett Newman, Ad Reinhardt – als auch größtmögliche formale Klarheit werden in jedem seiner Werke angestrebt. Das Singuläre seiner Position und die hohe ästhetische Qualität seiner Werke machen ihn zu einem der renommiertesten und einflussreichsten deutschen Künstler der Gegenwart. Stand: 5.11.2008 |
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