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Gerhard Merz
Mondo Cane
1983/84
Mappe mit drei farbigen Siebdrucken auf Kupferdruckpapier mit Ausstanzungen
und einer monochromen, handgemalten Guache auf Bütten
Exemplar Nr. 28 von 30 signierten und nummerierten Exemplaren
Druck: Hartmut Laube, München
Herausgeber: Edition Schellmann & Klüser, München/New York
Zum Werk
Von der Idee ausgehend, dass die Moderne nur mit den Mitteln der Architektur
fortgeführt werden kann, untersucht Merz systematisch die Tragfähigkeit
bestimmter architektonischer Ausdrucksformen, besonders die von Mies van
der Rohe. Neben dem Bezug zu den Bemühungen der Moderne sind seine
Bezugspunkte die konzeptuellen Auffassungen und Erfahrungen der Kunsttheorie
der siebziger und achtziger Jahre. Dabei nimmt Merz einen Standpunkt ein,
der von der Kunst als einem autonomen geistigen Bereich ausgeht. Sowohl
hohe Komplexität der reflektierten Bezüge – zu nennen
sind Marcel Duchamp, Kasimir Malewitsch, Barnett Newman, Ad Reinhardt
– als auch größtmögliche formale Klarheit werden
in jedem seiner Werke angestrebt. Das Singuläre seiner Position und
die hohe ästhetische Qualität seiner Werke machen ihn zu einem
der renommiertesten und einflussreichsten deutschen Künstler der
Gegenwart.
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Stand: 5.10.2004 |
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