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Andreas Müller-Pohle

Werke in der Städtischen Sammlung Erlangen

Künstlerzitat
„Was ich nicht sehe, fotografiere ich. Was ich nicht fotografiere, sehe ich.“
Andreas Müller-Pohle

Biografie
Andreas Müller-Pohle studierte von 1973–1974 in Hannover, von 1974–1979 in Göttingen Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften. Ab 1974 Tätigkeit als freier Fotograf und theoretische Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie. 1980 gründet Müller-Pohle die Zeitschrift „European Photography“ und ist seitdem ihr Herausgeber. Auf seine Anregung hin verfasst der befreundete Philosoph Vilém Flusser 1981 die Schrift „Für eine Philosophie der Fotografie“. Seitdem setzt sich Müller-Pohle intensiv mit dem Œuvre Flussers auseinander: 1986 gibt er Flussers Werk „Die Schrift“ als erstes elektronisches Buch auf Diskette heraus. 1996 gründet er die „Edition Flusser“, in der zunächst Werke des tschechischen Kommunikationswissenschaftlers und Philosophen erscheinen, später auch andere Autoren. Seit Anfang der 1980er Jahre unterrichtet Müller-Pohle in Europa und den USA, seit 1997 als Gastprofessor am Higher Institut of Fine Arts in Antwerpen.
Müller-Pohle lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen
Trockenpresse, Berlin 1978
Forum Stadtpark, Graz 1981
Galerie Pro Photo, Nürnberg 1982
Fotoforum Bremen, Bremen 1985
Museu da Imagem e do Som, São Paulo 1986
Hasselblad Gallery, Göteborg 1986
Marburger Kunstverein, Marburg 1987
Brandenburgische Kunstsammlungen, Cottbus 1991
Kunstverein Hildesheim 1995
Goethe-Institut, Houston und Atlanta 1997
Kunstverein Rüsselsheim 1997
The Museum of Contemporary Photography, Chicago 2000
Stadtgalerie im Elbeforum, Brunsbüttel 2005
Städtische Galerie Erlangen 2007

Gruppenausstellungen
„Vorstellungen und Wirklichkeit – 7 Aspekte subjektiver Fotografie“, Städtisches Museum Leverkusen; Künstlerhaus Wien, Vienna; Fundació Miró, Barcelona; Instituto Alemán, Madrid; Galeria JN, Porto; Instituto Alemao, Lisbon 1980
„Erweiterte Fotografie“, 5. Internationale Biennale, Wiener Secession, Wien 1981
„Drei Fotografen: Larry Fink, Andreas Müller-Pohle, Michael Schmidt“, Kunstmuseum Düsseldorf 1981
„The European Edge – New Photographic Trends from Europe”, Museum of Photographic Arts, San Diego 1985
„Das Aktfoto“, Münchner Stadtmuseum, München 1985
„Himmelsschreiber2, Kunstverein Kassel 1986
„Das Foto als autonomes Bild – Experimentelle Gestaltung 1839–1989“, Kunsthalle Bielefeld 1989
Bayerische Akademie der Schönen Künste, München 1989
„Wiederbegegnung“, Marburger Kunstverein, Marburg 1993
„Photographie nach der Photographie“, Fotomuseum Winterthur; Museet for Fotokunst, Odense; Brandenburgische Kunstsammlungen, Cottbus; Städtische Galerie Erlangen; Kunsthalle Krems 1996
„Das XX. Jahrhundert. Ein Jahrhundert Kunst in Deutschland“, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie, Berlin 1999
„Wahr-Zeichen. Fotografie und Wissenschaft“, Technische Sammlungen Dresden/Museen der Stadt Dresden 2006

Bibliografie (Auswahl)
von Amelunxen, Hubertus (Hg.): Andreas Müller-Pohle. Interfaces. Foto + Video 1977–1999. Katalog der Ausstellung, Altes Rathaus Göttingen, 1999
Andreas Müller-Pohle, Das Donau-Projekt/The Danube River Project, Zürich 2006
Puyplat, Lisa (Hg.): Andreas Müller-Pohle. Photo/Video/Sound 1995–2006. Katalog-DVD der Ausstellung Städtische Galerie Erlangen 2007

Stand: 5.11.2008