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Herbert Achternbusch. Foto: 1981.
Geboren 1938 in München. Als Schriftsteller und veröffentlichte
er Romane (z.B. „Die Atlantikschwimmer“), Erzählungen
(z.B. „Die Alexanderschlacht“) und Theaterstücke
(z.B. „Gust“). Seit 1974 ist Achternbusch zudem Filmemacher,
u.a. „Das Andechser Gefühl“ (1974), „Die Atlantikschwimmer“
(1975); „Der Depp“ und „Das Gespenst“ (1982).
Seine Werke sind zu einem guten Teil - und wohl stärker als bei
vielen anderen Künstlern - praktisch eine Art Autobiografie "in
progress". Darauf weist auch sein freizügiger Umgang mit
den eigenen Texten hin, die er im Verlauf der Zeit ummontiert, ergänzt
und neu herausgibt. Was aber genau der Phantasie, was dem wirklichen
Leben des Künstlers entspringt, weiß wohl nur Achternbusch
allein. |
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Anna Maria. Foto: 1986. Geboren 1986.
Joseph Gallus Rittenbergs Tochter. |
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Wolfgang Bauer. Foto: .Geboren 1941
in Graz. Mit seinem provokanten Frühwerk „Magic Afternoon“
schaffte er 1968 den Durchbruch und wurde zu einem Vertreter der schriftstellerischen
Avantgarde. Seine frühen Stücke zeigen eine unverkennbare
Lust zur Provokation und sind stark von der Rock- und Pop-Szene beeinflusst.
Außerdem hat er Drehbücher, Texte, Gedichte und einen Roman,
(„Fieberkopf“) geschrieben. 1994 erhielt er den Großen
Österreichischen Staatspreis für Literatur und 2004 den
Steirischen Landeskulturpreis. Er starb 2005 in Graz. |
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Thomas Bernhard. Foto: 1978. Geboren
1931 in Heerlen (Holland), gestorben 1989 in Gmunden (Österreich).
Thomas Bernhard zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen
Autoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
1963 gelang ihm nach der Veröffentlichung mehrerer Lyrikbände
mit dem Roman „Frost“ der literarische Durchbruch. 1968
erhielt er den Österreichischen Staatspreis, 1970 wurde er mit
dem Büchner-Preis ausgezeichnet. |
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Joseph Beuys. Foto: 1981. Geboren
1921 in Krefeld, gestorben 1986 in Düsseldorf. Bildhauer, Zeichner
sowie Aktionskünstler und Kunsttheoretiker. Joseph Beuys zählt
zu den bekanntesten und einflussreichsten deutschen Künstlern
der Moderne. |
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Richard Blank. Foto: |
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Franz Joseph Bogner. Foto: 1985. Geboren
1934 in Limburg an der Lahn. Kabarettist. „Durch Deformation“
sei er Clown geworden. 1978 wurde er mit dem Deutschen Kleinkunstpreis
ausgezeichnet. Bogner gilt heute als der wichtigste Vertreter deutschen
clownesken Theaters. |
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Frank Castorf. Foto: ????. Geboren
1951 in Berlin. Frank Castorf ist Regisseur und Intendant der Volksbühne
Berlin. In den Jahren 2002 und 2003 wählte ihn die Zeitschrift
„Theater Heute“ zum »Regisseur des Jahres«.
Castorfs Inszenierungen können dem zugerechnet werden, was als
postdramatisches Theater bezeichnet wird. |
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Patrice Chéreau. Foto: 1988.
Geboren 1944 in Lézigné (Maine-et-Loire). Film- und
Theaterregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Bereits mit 19 Jahren
inszenierte er an einem professionellen Theater. Legendär geworden
ist sein Ring des Nibelungen zum 100-jährigen Bestehen der Richard-Wagner-Festspiele
in Bayreuth 1976. Patrice Chéreau hat sich mittlerweile auch
einen Namen als Filmregisseur gemacht. Mit seinem Film „Intimacy“
aus dem Jahre 2001, gewann er den Goldenen Bären auf der Berlinale.
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Walter Dahn. Foto: 1986. Geboren 1954
in St. Tönis bei Krefeld. Walter Dahn ist Maler, Musiker und
Fotograf, lebt in Köln und lehrt an der Hochschule für Bildende
Künste Braunschweig. An der Kunstakademie Düsseldorf war
Dahn Meisterschüler von Joseph Beuys. In den 80er Jahren war
er ein wichtiger Vertreter der Jungen Wilden sowie Mitbegründer
der Künstlergruppe „Mülheimer Freiheit“. |
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Helmut Dietl. Foto: 1992. Geboren
1944 in Bad Wiessee. Helmut Dietl ist Filmregisseur und Drehbuchautor.
Dietl gilt seit „Monaco Franze“ als einer der bekanntesten
Filmregisseure im deutschen Sprachraum. Er hat mehrere Drehbücher
mit Patrick Süskind erarbeitet. |
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August Everding. Foto: 1981. Geboren
1928 in Bottrop, gestorben 1999 in München. August Everding war
Regisseur, Manager, Kulturpolitiker und Intendant. Schon 1955 wurde
er Regisseur, darauf Oberspielleiter und später Intendant an
den Münchner Kammerspielen. 1982 wurde Everding Generalintendant
der Bayerischen Staatstheater und schaffte es in dieser Stellung die
Wiedereröffnung des Prinzregententheaters und die Gründung
des Bayerischen Staatsballetts, der Bayerischen Theatertage und der
Bayerischen Theaterakademie durchzusetzen. |
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Rainer Werner Fassbinder. Foto: 1980.
Geboren 1945 in Bad Wörishofen, Bayern, gestorben 1998 in München.
Regisseur, Filmproduzent und Autor. 1967 war er Schauspieler beim
„action-theater“, aus dem er sein „Antiteater“
entwickelte, für das er die meisten seiner Theaterstücke
u.a. „Liebe ist kälter als der Tod“ 1969 und „Katzelmacher“
1969, schrieb. Zur gleichen Zeit begann er auch erste Filmprojekte
zu realisieren. Fernsehgeschichte schrieb er mit seinem aufwändig
produzierten Mehrteiler „Berlin Alexanderplatz“ nach dem
Roman von Alfred Döblin, Er starb während der Arbeit am
Schnitt zu seinem letzten Film „Querelle“ im Alter von
nur 37 Jahren an einer Überdosis Kokain. |
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Ottfried Fischer. Foto: 1984. Geboren
1953 in Ornatsöd im Bayerischen Wald, lebt in München Schauspieler
und Kabarettist. Mit einigen Freunden gründete er 1980 das Münchner
Hinterhoftheater. Dort wirkte er hauptsächlich als Kabarettist
und Schauspieler. 1993 spielte er lange an der Seite von Wolfgang
Fierek in der Serie „Ein Bayer auf Rügen“. Seit 1995
spielt er den Hauptkommissar Berghammer in jener Fernsehserie, die
ihn sehr populär machte „Der Bulle von Tölz“. |
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Günter Grass. Foto: 1989. Geboren 1927 in Danzig,
lebt in der Nähe von Lübeck. Schriftsteller, Bildhauer,
Maler und Grafiker. Günter Grass war Mitglied der Gruppe 47 und
gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart.
Im Jahr 1999 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Zu seinen
wichtigsten Werken gehören „Die Blechtrommel“ (1959),
„Katz und Maus“ (1961), „Hundejahre“ (1963),
„Die Rättin“ (1986), „Im Krebsgang“ (2002),
„Beim Häuten der Zwiebel“ (2006). |
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Friedrich Gulda. Foto:????. Geboren
1930 in Wien, gestorben 2000 in Steinbach am Atternsee. Pianist und
Komponist. Bereits im Alter von 16 Jahren gewann Gulda beim Internationalen
Genfer Musikwettbewerb und gelangte rasch zu Weltruhm. Seine äußerst
exakten, um besondere Werktreue bemühten Mozart- und Beethoven-Interpretationen
gelten bis heute als Meilensteine in der Musikgeschichte. |
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Josef Hader. Foto: . Geboren 1962
in Waldhausen im Strudengau/Oberösterreich. Kabarettist und Schauspieler.
1991 schrieb er mit Alfred Dorfer das tragisch-komische Stück
"Indien", das dann zwei Jahre später unter der Regie
von Paul Harather verfilmt wurde. 1993 erhielt er den Deutschen Kabarettpreis. |
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Klaus Händl. Foto: ????. Geboren
1969 in Rum/Tirol, lebt in Wien, Berlin und Port am Bielersee/Schweiz.
Filmschauspieler, Regisseur und Dramatiker. Er schreibt Theaterstücke
(u.a. „Ich ersehne die Alpen“ 2001, „Dunkel lockende
Welt“ 2006), aber auch Prosastücke und Hörspiele.
1995 erhielt er den Robert- Walser-Preis. |
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Nina Hagen. Foto: 1984. Geboren 1955
in Berlin-Friedrichshain. Eine der bekanntesten deutschen Sängerin
und Songschreiberin. 1976 verließ sie die DDR, nachdem ihr Ziehvater
Wolf Biermann ausgebürgert wurde. Alben (u.a. „Nina Hagen“
1989, „Return of the Mother“ 2000, „Irgendwo auf
der Welt“ 2006). Außerdem wirkte sie in Filmen mit (u.a.
„Lilien in der Bank“ 1992, 7 Zwerge – Männer
allein im Wald“ 2004, „7 Zwerge – Der Wald ist nicht
genug“). |
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Josef Haslinger. Foto: . |
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Christoph Hein. Foto: 1987. Geboren
1944 in Heinzendorf bei Münsterberg, Schlesien, lebt in Berlin
Schriftsteller, Übersetzer und Essayist. 1974 erlebte er seine
Theaterpremiere mit seinem Stück „Schlötel oder Was
solls“. 1980 erschien sein erstes Buch „Einladung zum
Lever Bourgeois“. Weitere Werke sind u.a. „Horns Ende“
1985, „Die Ritter der Tafelrunde“ 1989, „Exekution
eines Kalbes und andere Erzählungen“ und „Willenbrock“
2000. 1982 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis und 2002 den Österreichischen
Staatspreis für Europäische Literatur. |
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Peter Henisch. Foto: 1984. Geboren
1943 in Wien, lebt in Wien, Niederösterreich und der Toskana.
Schriftsteller und Journalist, Mitbegründer, Liedtexter und Sänger
der Gruppe „Wiener Fleisch und Blut“ sowie Mitbegründer
der Gruppe und Zeitschrift „Wespennest“.. |
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Armin Holz. Foto: . Geboren 1962 in
Krefeld. Regisseur. Er inszenierte am Deutschen Theater Berlin („Wunderworte“
von Ramón del Valle-Inclán, 1992) und am Staatstheater
Hannover („Die falsche Zofe“ von Marivaux, 1996). 2003
inszenierte er „Salome“ von Oscar Wilde und 2006 „Ein
idealer Ehemann“ ebenfalls von Wilde. 1997 wurde er mit dem
Preis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet. |
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Alois Hotschnig. Foto: 1990. Geboren
1959 in Berg im Drautal/Kärnten, lebt in Innsbruck/Tirol. Schriftsteller.
Er schreibt Romane, Erzählungen und Theaterstücke. 2003
erhielt er den Österreichischen Förderpreis für Literatur. |
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Franz Innerhofer. Foto: 1992. Geboren
1944 in Krimml, Salzburg, Freitod 2002 in Graz. Schriftsteller. Ab
1980 arbeitete er als Buchhändler in Graz. Sein erster autobiografischer
Roman "Schöne Tage" (1974), in dem er seine harte Kindheit
beschreibt, machte Innerhofer schlagartig bekannt. 1975 erhielt er
den Bremer Literaturpreis und den Rauriser Literaturpreis. |
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Ernst Jandl. Foto: ????. Geboren
1925 in Wien, gestorben 2000 ebd. Einer der bekanntesten experimentellen
Dichter deutscher Sprache. Einflüsse aus der konkreten Poesie
und dem Dadaismus. Zu seinen geradezu populär gewordenen Gedichten
zählen u.a. „Laut und Luise“, „schtzngrmm“,
„ottos mops“ „kneiernzuck“ und „lichtung“.
Jandl legte Wert darauf, seine Texte selbst vorzutragen und gab
ihnen durch seinen eigenwilligen Vortrag eine ganz besondere Note.
1982 und 1984 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, 1984 den
Großen ÖsterreichischenStaatspreis für Literatur
und 1995 den Friedrich-Hölderlin-Preis.
Friederike Mayröcker. Foto: ????. Geboren
1924 in Wien. Friederike Mayröcker gilt als eine der bedeutendsten
zeitgenössischen Lyrikerinnen. Erfolg hatte sie auch mit Hörspielen.
Vier davon verfasste sie gemeinsam mit Ernst Jandl, mit dem sie
von 1954 bis zu dessen Tod im Jahr 2000 zusammenlebte. |
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Elfriede Jelinek. Foto: 1987/????.
Geboren 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark, lebt in Wien und München.
Schriftstellerin. Im Jahr 2004 erhielt sie den Literaturnobelpreis
für „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen
in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft
die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.
Zu ihren wichtigsten Werken gehören „Die Liebhaberinnen“
1975, „Die Klavierspielerin“ 1983 sowie die Theaterstücke
„Ein Sportstück“ 1998 „Bambiland“ 2003,
das Christoph Schlingensief im selben Jahr am Burgtheater inszenierte
und „Ulrike Maria Stuart“ 2003. |
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Wolfgang Koeppen. Foto: 1991. Geboren
1906 in Greifswald, gestorben 1996 in München. Wolfgang Koeppen
gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit.
Er wurde vor allem durch seine Romantrilogie (Tauben im Gras, Der
Tod in Rom und Das Treibhaus) bekannt, die Anfang der 1950er Jahre
entstand, und veröffentlichte danach noch Reiseberichte und Erinnerungen.
1956 erhielt er den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie
der Schönen Künste. |
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Ralf König. Foto: 1992. Geboren
1960 in Soest/Westfalen, lebt in Köln. Ralf König ist einer
der populärsten und international erfolgreichsten deutschen Comic-Zeichner
und -Autoren. Mit „Kondom des Grauens“, einer Krimiparodie
mit Anklängen an den Ton des Film noir, entstand 1987 eine erste
längere Comic-Erzählung (1990 fortgesetzt mit „Bis
auf die Knochen“), noch im gleichen Jahr gefolgt von „Der
bewegte Mann“. „Der bewegte Mann“ war Königs
erster Comic bei einem großen Publikumsverlag und bescherte
ihm eine breite Leserschaft. |
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Fitzgerald Kusz. Foto: ????. Geboren
1944 in Nürnberg, wo er bis heute lebt. Mundart-Autor, Dramatiker,
Lyriker. Sein größter Erfolg gelang ihm mit seinem in fränkischer
Mundart geschriebenen Theaterstück "Schweig, Bub!",
das 1976 am Staatstheater Nürnberg uraufgeführt wurde. Des
weiteren schrieb er Stücke wie “Saupreißn“
1983 und „Letzter Wille“ 1997 und veröffentlichte
Lyrik-Bände (u.a. „Bräisälä“ 1990,
„Der fränkische Jedermann“ 2001 und „Wouhii“
2002). |
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Juliane Lorenz. Foto: 1993. Geboren
1957 in Mannheim. Juliane Lorenz ist Cutterin, Regisseurin, Produzentin
und Autorin. Aus der Begegnung mit Rainer Werner Fassbinder entwickelte
sich eine Arbeits- und Lebensgemeinschaft. Wichtigste Arbeiten u.a.:
„Despair – Eine Reise ins Licht“, „Die Ehe
der Maria Braun“, „Berlin - Alexanderplatz“, „Malina“,
„Der Rosenkönig“. |
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Friederike Mayröcker. s.o. Jandl |
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Bernhard Minetti. Foto: ????. Geboren
1905 in Kiel, gestorben 1998 in Berlin. Schauspieler. Er spielte in
Filmen wie „Tiefland“ von Leni Riefenstahl, dem Nazi-Propagandafilm
„Die Rothschilds“ und in der Verfilmung von Alfred Döblins
„Berlin Alexanderplatz“ von 1931. Bekannt wurde er jedoch
später als Theaterschauspieler. In den 70er Jahren spielte er
die großen Thomas-Bernhard-Rollen, die dieser z.T. eigens für
ihn geschrieben hat und als über 80-jähriger trat er noch
mal in der Heiner Müller Inszenierung des Brecht Stücks
„Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ auf. |
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Franz Morak. Foto: 1983. Geboren 1946
in Graz. Franz Morak ist seit 2000 Staatssekretär für Kunst
und Medien im Bundeskanzleramt (ÖVP) in der Bundesregierung von
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Morak war als Sänger und
Songwriter, Schauspieler, Regisseur an mehreren Theatern sowie Darsteller
in TV-, Hörfunk-, und Filmproduktionen tätig. |
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Harry Mulisch. Foto: . Geboren 1927
in Haarlem. Schriftsteller.
Weltweite Beachtung fand sein 1992 erschienener Roman "Die Entdeckung
des Himmels", der das Verhältnis von Wissenschaft und Religion
auf mystische Weise behandelt.
Das literarische Schaffen Mulischs umfasst ein weites Spektrum aus
journalistischen Arbeiten, Erzählungen, Romanen, Dramen, Lyrik,
Opernlibretti und philosophischen Essays. |
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André Müller. Foto: ????.
Geboren 1946 in Michendorf/Brandenburg. Journalist und Schriftsteller.
Seit 1975 arbeitet André Müller als freischaffender Journalist.
Bekannt geworden sind seine Interviews mit berühmten Zeitgenossen,
die er in Zeitungen wie Der Spiegel, Stern, Die Zeit oder im Playboy
veröffentlicht. Im Jahr 2000 wurde André Müller mit
dem Ben-Witter-Preis ausgezeichnet. |


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Heiner Müller. Fotos: 1987, 1990.
Geboren 1929 in Eppendorf/Sachsen, gestorben 1995 in Berlin. Er war
einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker der zweiten Hälfte
des 20. Jahrhunderts. Bedeutend war er außerdem als Lyriker,
Prosaautor und Verfasser theoretischer Texte wie auch als Regisseur
und Intendant. Er erhielt u.a. den Heinrich-Mann-Preis und den Georg-Büchner-Preis.
1970 wurde er Dramaturg am Berliner Ensemble. (Drittes Bild: Müller
und Chéreau) |
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Albert Ostermaier. Foto: ????. Geboren
1967 in München, wo er bis heute lebt. Schriftsteller, insbesondere
Dramen und Lyrik. Zu seinen wichtigsten Werken gehören u.a die
Theaterstücke „Zwischen zwei Frauen. Tollertopographie“
1993, „The Making Of B.-Movie“ 2000 anlässlich des
100. Geburtstags von Bertold Brecht und „Nächte unter Tage“
2005, als auch Lyrik wie „Herz Vers Sagen“ 1995, „Autokino“
2001 und „SOLARPLEXUS“ 2004. |
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Claus Peymann. Foto: . Geboren 1937
in Bremen. Theaterregisseur und derzeit Intendant des Berliner Ensembles.
Im Jahr 1979 übernahm Peymann die Intendanz am Schauspielhaus
Bochum, das zuvor von Peter Zadek geführt worden war. In seiner
knapp siebenjährigen Amtszeit feierte Peymann große Erfolge.
1986 übernahm Peymann die Direktion des Burgtheaters in Wien.
1999 geht Peymann nach Berlin und leitet seit der Spielzeit 1999/2000
das Berliner Ensembles, im "Theater am Schiffbauerdamm". |
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Rosa von Praunheim. Foto: 1981. Geboren
1942 in Riga (eigentlich Holger Mischwitzky), lebt in Berlin.. Rosa
von Praunheim ist deutscher Filmregisseur. In den siebziger Jahren
sorgten seine beiden Filme „Die Bettwurst“ und „Nicht
der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“
für Aufsehen. Rosa von Praunheim ist Professor für Filmregie
an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. |
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Helmut Qualtinger. Foto: ????. Geboren
1928 in Wien, gestorben 1986 ebd. Bis heute unvergessener Schauspieler,
Schriftsteller, Kabarettist und Rezitator. Er verkörperte stets
die böse Seite der österreichischen Schein-Idylle.Er spielte
in Filmen (u.a. „Hanussen“ 1955, „Der Paukenspieler“
1967, „Der Richter und sein Henker“ 1975 und „Der
Name der Rose“ 1986) und trat mit Kabarettprogrammen auf (u.a.
„Blattl vor’m Mund“ 1956 und „Die Hinrichtung“
1965). |
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Georg Ringsgwandl. Foto: 1992. Geboren
1948 in Staufenbrück bei Bad Reichenhall. Georg Ringsgwandl ist
Arzt, sowie Kabarettist und Liedermacher. 1988 erhielt er den Deutschen
Kleinkunstpreis und 2006 den Bayerischen Kabarettpreis in der Rubrik
Musik. |
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Gerhard Roth. Foto: 1993. Geboren
1942 in Graz, lebt abwechselnd in Wien und in der Steiermark. Schriftsteller.
Neben Romanen („Der Berg“ 2000, „Der Strom“
2002, „Das Labyrinth“ 2004) schreibt er Erzählungen
(„Das Töten des Bussards“ 1982), Dramen („Dämmerung“
1978, „Fremd in Wien“ 1993) und Essays („Das doppelköpfige
Österreich“ 1995). Darüber hinaus veröffentlichte
er Hörspiele und Drehbücher. |
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Wolfgang Sawallisch. Foto: 1981. Geboren
1923 in München. Wolfgang Sawallisch ist Dirigent und Pianist.
1960-1970 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker und nahezu zeitgleich
auch Generalmusikdirektor der Hamburger Philharmoniker, danach Generalmusikdirektor
der Bayerischen Staatsoper. Von 1993 bis 2003 leitete er das Philadelphia
Orchestra. |
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Einar Schleef. Foto: . Geboren 1944
in Sangerhausen bei Halle/Saale. Einar Schleef starb 2001 in Berlin.
Einer der herausragenden deutschen Schriftsteller und Regisseure.
Elfriede Jelinek sagte in einem Nachruf über ihn: „Es hat
in Deutschland nur zwei Genies gegeben: Im Westen Fassbinder, im Osten
Schleef.“.Er schrieb Romane und Erzählungen (u.a. „Gertrud“
1980, „Droge Faust Parsifal, Essay, 1997, „Tagebuch 1953-63“
2004, „Tagebuch 1964-76“ 2006), Theaterstücke (u.a.
„Totentrompeten 1-4“, „Nietzsche Trilogie“),
sowie Hörspiele. 1985-1990 war er am Schauspiel Frankfurt tätig,
wo er u.a. sein eigenes Stück „Die Schauspieler“
inszenierte. 1993 führte er Rolf Hochhuths „Wessis in Weimar“
am Berliner Ensemble auf, wo er auch 1995 den besonders bekannt gewordenen
„Puntila“ zeigte, bei dem er die Hauptrolle spielte. Am
Düsseldorfer Schauspielhaus folgte 1997 eine Aufführung
der „Salome“ nach Oscar Wilde und 1998 inszenierte er
„Ein Sportstück“ von Elfriede Jelinek am Burgtheater
in Wien. |
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Christoph Schlingensief. Foto: 1992.
Geboren 1960 in Oberhausen. Film- und Theaterregisseur, Hörspielautor
und Aktionskünstler. Schlingensief wurde durch die provozierenden
Filme seiner Deutschlandtrilogie „100 Jahre Adolf Hitler - Die
letzte Stunde im Führerbunker“, „Das deutsche Kettensägenmassaker“
und „Terror 2000“ bekannt. Seit Oktober 2005 ist er als
Gastprofessor an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig
im Bereich "Kunst in Aktion" tätig. Schlingensiefs
Theaterprojekt Area 7 - Matthäusexpedition war im Januar und
Mai 2006 am Wiener Burgtheater zu sehen. |
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Volker Schlöndorff. Foto: 1980.
Geboren 1939 in Wiesbaden. Filmemacher. Sein Film "Der Junge
Törless" 1963/64 wurde mehrfach ausgezeichnet und gilt als
der erste internationale Erfolg des jungen deutschen Films. Für
Schlöndorffs internationalen Durchbruch steht seine Verfilmung
des Romans "Die Blechtrommel" von Günter Grass, für
den er mit der Goldenen Palme in Cannes 1979 und mit einem Oscar für
den besten ausländischen Film ausgezeichnet wurde. 2000 bekam
er den Fernsehpreis Goldene Kamera verliehen. 2005 erhielt Schlöndorff
in München den Ehrenpreis des Bayerischen Filmpreises. Seit 2001
lehrt er als Professor für Film und Literatur an der European
Graduate School in Saas-Fee. |
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Helmut Schödel. Foto: ????. Geboren
1950 in Hof, lebt in München. Studium der Germanistik und Anglistik
in Würzburg und München. Schreibt für das Feuilleton
der „Zeit“. |
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Werner Schroeter. Foto: 1980. Geboren
1945 in Georgenthal/Thüringen. Er gilt als einer der wichtigsten
Filmregisseure der deutschen Gegenwart. 1980 gewann er mit seinem
Film Palermo oder Wolfsburg den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele.
2000 erhielt er den Arte-Preis für „Die Königin –
Marianne Hoppe“. Derzeit bereitet er einen Spielfilm mit Isabelle
Huppert in Frankreich und Portugal vor. |
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Sigi Schwab. Foto: 1985. Geboren 1940
in Ludwigshafen, lebt in München. Sigi Schwab, eigentlich Siegfried
Schwab, ist Gitarrist und Komponist. Er komponierte Fernseh-, Film-
und Bühnenmusik. Bekannt wurde er u.a. durch seine Arbeit mit
dem Diabelli Trio (Wiener Klassik) und der Percussion Academia sowie
durch Duo-Auftritte mit dem Gitarristen Peter Horton. Zusammen mit
Andreas Keller und Ramesh Shotham gründete er später das
Percussion Projekt, das auch heute noch aktiv ist. |
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Werner Schwab. Foto: 1992. Geboren
1958 in Graz, gestorben 1994 ebd. Schriftsteller und einer der meistgespielten
Gegenwartsdramatiker. Er schrieb zunächst Prosa, dann ab 1990
Theaterstücke: u.a. „Die Präsidentinnen“ (1990),
„Übergewicht unwichtig Unform“ (1991), „Mein
Hundemund“ (1992), „Volksvernichtung“ (1992). |

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Martin Sperr. Foto: 1979. Geboren
1944 in Steinberg bei Marklkofen (Kreis Dingolfing-Landau), gestorben
2002 in Landshut. Dramatiker und Schauspieler. In seinen Stücken
prangert er drastisch und im Dialekt die von ihm empfundenen Missstände
an. Die 1966 uraufgeführten "Jagdszenen aus Niederbayern"
wurden zur Theatersensation. Ein Erfolg wurde auch seine Übertragung
von Edward Bonds „Gerettet“ in den bayerischen Dialekt.
1972 erlitt Sperr einen schweren Unfall, lag lange im Koma, und war
von da an gesundheitlich beeinträchtigt. 1983 schloss er sich
dem Ensemble des Münchner Volkstheaters an. |
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Hans-Jürgen Syberberg. Foto:
1988. Geboren 1935 in Nossendorf, Vorpommern, lebt in München
und Nossendorf. Hans-Jürgen Syberberg ist einer der umstrittensten
Regisseure des Neuen Deutschen Kinos. Syberberg drehte dokumentarische
Filme für den Bayerischen Rundfunk u. a. über Fritz Kortner
und Romy Schneider. Vor allem seine beiden Filme „Hitler, ein
Film aus Deutschland“ und „Parsifal“ wurden in der
Öffentlichkeit heftig diskutiert. |
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Margarethe von Trotta. Foto: 1986.
Geboren 1942 in Berlin, lebt in Paris. Tochter des Malers Alfred Roloff,
Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. 1969/70 übernahm
sie Filmrollen bei 4 Filmen von Rainer Werner Fassbinder. Von 1971
bis 1991 mit dem Regisseur Volker Schlöndorff verheiratet. Seit
1977 führt sie selbst Regie |
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Peter Turrini. Foto: 1989. Geboren
1944 in St. Margarethen im Lavanttal, lebt in Wien und Retz. Schriftsteller.
Bekannt geworden insbesondere durch seine gesellschaftskritischen
und provokanten Heimatstücke: „Rozznjogd“ 1971, „Sauschlachten“
1972 und der Fernsehserie „Alpensaga“ 1974-79. Es folgten
die Stücke: "Die Minderleister", 1988; "Alpenglühen",
1993; "Die Liebe in Madagaskar", 1998; "Die Eröffnung",
2000; "Ich liebe dieses Land", 2001; "Der Riese vom
Steinfeld", 2002; "Da Ponte in Santa Fe", 2002, "Bei
Einbruch der Dunkelheit", 2006, Gedichtbände, Drehbücher,
Reden und Essays. |
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Alexandra Wehner. Foto: . |
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Josef Winkler. Foto: 1993. Geboren
1953 in Kamering/Kärnten, lebt in Klagenfurt. Schriftsteller.
Josef Winkler gewann 1979 mit dem Roman „Menschenkind“
den zweiten Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Das Buch bildet
gemeinsam mit den folgenden Romanen „Der Ackermann aus Kärnten
und Muttersprache“ die Trilogie „Das wilde Kärnten“.
2003 erschien der aus 80 Prosaminiaturen bestehende Band „Leichnam,
seine Familie belauernd“. |


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Siegfried „Sigi“ Zimmerschied.
Fotos: 1979, 1979. Geboren 1953 in Passau. Kabarettist. 1975 gründete
er zusammen mit Bruno Jonas die Passauer Kabarettgruppe „Die
Verhohnepeopler“. 1980 erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis
für Kabarett, 1988 den Österreichischen Kleinkunstpreis.
Weitere Soloprogramme folgten. 1992 startete er das Projekt „Schartl“,
einen frei finanzierten Spielfilm als Autor, Komponist, Darsteller,
Regisseur und Produzent. |