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Hans Uhlmann
ohne Titel
1963
Stahlguss
Größe: 34 x 45 x 33 cm
Erworben 1972
Biografie
Geboren 1900 in Berlin. Gestorben 1975 in Berlin. 1919–24 studierte
er Elektromaschinenbau an der TH Berlin, 1926–33 war er dort Dozent.
Ab 1925 unternahm er erste bildhauerische Versuche. 1930 hatte er eine
erste Ausstellung seiner Skulpturen in der Galerie Gurlitt in Berlin,
wurde 1933 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt
und verbrachte zwei Jahre im Gefängnis Berlin-Tegel.
1933–35 wurde er durch die Nationalsozialisten inhaftiert. 1950
erhielt er den Berliner Kunstpreis und wurde Professor an der Hochschule
der Künste in Berlin. 1956 wurde er Mitglied der Akademie der Künste
in Berlin.
Bereits im Frühwerk gab es eine Tendenz zur Abstraktion. Aus zusammengelöteten
Eisendrähten entstanden strenge, geometrische Vogel- und Kopfmotive.
Die späteren, weitgehend abstrakten, raumgreifenden Metallskulpturen
näherten sich konstruktivistischen Positionen.
Bibliografie / Ausstellungen (Auswahl)
Uhlmann, H.: Über meine Zeichnungen, in: Katalog Akademie der Künste,
Berlin 1968
Schmied, W., Haftmann, W.: Momentaufnahme (Ausstellungskatalog), Staatliche
Kunsthalle
Berlin 1987
Roters, E.: Der sichtbar gemachte Raum der Masse, in: Künstler, Kritisches
Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 6, München 1989
Abstrakte Kunst, Neues Museum Nürnberg (Ausstellungskatalog), Nürnberg
2000
Einzelausstellungen
Akademie der Künste, Berlin 1968 (Katalog)
Nationalgalerie Berlin 1975 (Katalog)
Städtische Kunsthalle Mannheim 1978 (Katalog)
Bilder, Blätter und Skulpturen, Galerie Brusberg, Berlin 2002
Zwei Retrospektiven, Galerie Brusberg, Berlin 2003
Gruppenausstellungen
Biennale São Paulo 1951
Biennale Venedig 1954
Triennale Mailand 1954/57
Documenta 1/2/3, Kassel 1955/59/64
Akademie der Künste/Nationalgalerie, Berlin 1960
Weltausstellung, Montreal 1967
Akademie der Künste, Berlin 1968
Nationalgalerie Berlin 1974/76
Royal Academy of Arts, London 1985
Staatliche Kunsthalle Berlin 1987
Das Deutsche Informel – Plastiken, Galerie Rothe, Frankfurt 1999
50 Jahre documenta 1955–2005, Kunsthalle Fridericianum, Kassel 2005
Stand: 8.10.2005
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