
|
|
Emilio Vedova
Presenze 1960
1960
Mappe mit 6 Lithografien
Exemplar Nr. 39 von 50 signierten nummerierten Exemplaren
Texte von Giulio Carlo Argan und Jean Leymarie
Edition Abstracta
Größe: 60 x 44,5 cm
Erworben 1984
Mappentext
Vedova mußte eines Tages fast zwangsläufig entdecken, daß
die Lithographie eine Technik ist, die seiner Malerei entspricht; vielleicht
ist er schon vor Jahren darauf gekommen, als seine ersten, hart expressionistischen
Zeichnungen entstanden. Heute sieht Vedova in der Lithographie ein Verfahren,
sich nachdrücklich mit der immer drastischeren Alternative von Weiß
und Schwarz zu befassen, um der Geste den Sinn eines unwiderruflichen
Willens zu geben und seinen Protest kundzutun. Denken wir daran, daß
die Lithographie ursprünglich schon der Satire und den politischen
lnvektiven diente, daß sie bereits bei Daumier ein Mittel war, der
Evokation des Bildes die Kraft der Aktion aufzudrücken. Als anspruchsvolle
Technik verlangt die Lithographie ihre „Richtigkeit“, „qu‘on
voudrait appeler justice“: Und die Idee der Gerechtigkeit ist eine
der Grundideen in Vedovas Malerei.
Für ihn hat die Lithographie zwei gleich starke Attraktionen: den
unmittelbaren Kontakt mit der Materie, dem Stein, auf dem sich die Geste
niederschlägt, und die nur scheinbar mechanische Übertragung
des Bildes auf eine andere Mater. Diese beiden Momente sind gleich wesentlich;
Vedova weiß, daß die eigene Angst und die Angst des modernen
Menschen, jene Angst, die man auch existentiell nennt, in Wirklichkeit
eine politische Angst ist; er weiß aber auch, und jedes seiner Bilder
bestätigt es, daß das politische Gefühl zugleich das religiöse
Gefühl des modernen Menschen ist. Mehr noch: die politische Angst
des modernen Menschen entsteht aus der Unmöglichkeit, eine politische
Existenz in dieser Situation zu verwirklichen, denn (und dies ist der
quälende Grund) das Politische und Unpolitische bilden eine Einheit.
Dann: dieses weite Blickfeld, in dem das politische Gefühl die eigene
religiöse Wesenheit zeigt, das eigene Schwanken zwischen einem Ausgang
des Heils und einem Ausgang des Falls, hält Vedova für ein Ausweichen
– er entfernt sich, stürzt sich kopfüber in das Drama
der Welt, in ein „Diesseits“, schließlich in das historische
Leben mit seinen Spannungen, in das dramatisch-dialektische Feld von Paradies
und Hölle.
Vedovas Lithographien legen ebensosehr wie seine Bilder den Ort seiner
Position gegenüber der informellen Malerei, gegenüber Materie
und Aktion dar. In seinem Werk macht sich die Notwendigkeit geltend, die
Grenzen der Form zu überschreiten und wagemutig in unbekannte Dimensionen
einzudringen, die voll drohender Spannung der Materie und der Aktion sind.
Aber bei Vedova entfällt die „Entdeckung“ der Materie
und der Aktion, er verläßt sich niemals auf die täuschende
Schönheit dessen, was törichterweise die Existenz weiterzeugt,
wenn es auch außerhalb von Raum und Zeit steht. Mir anderen Worten:
Vedova „schiebt das Urteil auf“, auch über Materie und
Aktion, da er sie als Tatsachen hinnimmt, nicht als existentielle Ergebnisse,
womit er auch die Katharsis der letzten Verzweiflung leugnet. Sicher ist
eines: es gibt keine Existenz jenseits der historischen Existenz, jenseits
des Problems: das Leben, der Tod wären zu simpel, wenn es ein anderes
Leben jenseits des geschichtlichen Dramas gäbe und wenn der Akt des
Bruches der erste Akt des anderen und nicht ein Akt dieses Lebens wäre.
Vedova wirft mithin unermüdlich der Welt ihre nutzlose Verzweiflung
vor, er ruft die Welt zur Wirklichkeit ihrer Probleme zurück; er
zeigt schonungslos die Krise, lehnt es aber ab, das Ende der Weltanschauungen
zu verkünden. Schließlich ist der Augenblick, den Vedova „aufschiebt“,
jener, der die Voraussetzungen des Bewußtseins ausmacht, das sich
nur in der Materie und in der Geste zu aktualisieren versteht —
er zieht sich nicht zurück, sondern fordert, daß Materie und
Geste noch aus dem menschlichen Willen hervorgehen.
Der Augenblick dieses „Aufschiebens“ ist lang: er ist belastet
von Ereignissen und Indizien, deren Ursache und Wirkung nicht kenntlich
sind, die aber jedenfalls die Alternative von Untergang oder Rettung durchscheinen
lassen. Seit Jahren schon sammelt Vedova Ereignisse und Indizien. Er weiß,
daß wenn man auf des Messers Schneide geht, ein Augenblick der Ablenkung
oder ein Nachlassen der Spannung ausreicht, um alles zu verderben. Seine
Malerei dringt in die Dimensionen des Schreckens ein, wo die großen
Ideen der Menschheit zu Licht oder Finsternis werden. Aber dieser Schrecken
ist zugleich das Bewußtsein der Geschichte: „L’histoire
est terreur parce qu‘il nous faut y avancer non pas selon une Iigne
droite, toujours facile à tracer, mais en nous relevant à
chaque moment sur une situation générale qui change, comme
un voyageur qui progresserait dans un paysage instable et modifié
par ces propres démarches, où ce qui était obstacle
peut devenir passage et où le droit chemin peut devenir détour
(M. Merleau Ponty, Humanisme et terreur). (G. C. Argan)
Emilio Vedova vollendete vor kurzem sein 40. Lebensjahr.
Mit wenigen Tagen Abstand geboren, feierten wir gemeinsam im vergangenen
Sommer auf seiner das Herz Venedigs überragenden Dachterrasse den
entscheidenden Wendepunkr von der Jugend zur Reife. Sein Geburtstag fiel
mit der Eröffnung einer Ausstellung der Avantgarde im Palazzo Grassi
zusammen, in deren Mittelpunkt er stand und für die er eigens ein
grandioses Triptychon entworfen hatte. Im erregenden Banne seiner Vaterstadt
und der außergewöhnlichen Umgebung des Wettstreits hatte er
sich gleich einem modernen Tintoretto im Palazzo eingeschlossen, um an
Ort und Stelle in inspirierten Schüben seine fulgurante Komposition
zu malen. Bei dieser Gelegenheit lernte ich erstmals, als ich die murale
Entfaltung seiner Kunst und seiner subtilen Meisterschaft bewundern durfte,
eine neue Tätigkeit von ihm kennen, der er sich seit Januar 1959
leidenschaftlich widmete und von der diese erste Mappe Zeugnis gibt: die
Lithographie.
Wie einst die Miniatur dem Fresco antwortete, so geben die heutigen Maler
gerne das Staffelei-Format zugunsten großflächiger Tafeln oder
zugunsten der intimen Kunst der Gravure auf. Der Aufschwung der letzteren
ist mehrfach begründet. Sie ist in einer demokratischen Gesellschaft
in der Tat ein bevorzugtes Mittel zur Verbreitung an einen größeren
Kreis, in einer Epoche der Gärung, wo die künstlerische Imagination
zur Triebkraft wurde, ein wirksames Instrument für persönliche
Experimente und Forschungen. Schließlich setzt sie gegen die zunehmende
Technisierung die handwerkliche Tradition und den fruchtbaren Zwang von
Materie und Handwerk fort.
Schon mit 17 Jahren wurde Vedova, als er erstaunliche Zeichnungen von
Barockbauten schuf, die seine höhere Besessenheit für Raum und
affektive Dynamik bereits bestätigten, von der Radierung angezogen.
Aber der akademische Gleichtritt unter dem Faschismus verhinderte die
freie Entfaltung seines rebellischen Temperaments, und da er die Fesseln
noch nicht sprengen konnte, gab er es lieber auf. Sicher wird er, so versicherte
er, auf diese Technik, die trächtig an Geheimnissen und Überraschungen
ist und als solche mit Vorliebe angewandt wurde von den absoluten Malern,
den visionären Dramatikern der Realität wie Rembrandt, Piranesi
und Goya, auf die er sich unablässig beruft, zurückkommen. Inzwischen
befriedigt ihn die Lithographie vollauf und fördert am besten seine
Entfaltung.
Wenn das 19. Jahrhundert die alten Verfahren auf Kupfer und Holz zu beleben
verstand, so ist doch dessen besondere Erfindung, mittels deren sich –
über die Chronik bis zur Invektive, über die Karikatur bis zum
Plakat – ein neuer wirklichkeitsgebundener Stil der Vereinfachung
und der Expression formte, die Gravure auf Stein, die Lithographie, die
eine unmittelbare Ausführung und einen schnellen Abdruck zuläßt.
Mit Begeisterung vom Zeitalter der Romantik gepflegt, erreicht sie alsbald
einen Höhepunkt beim jungen Géricault, beim achtzigjährigen
Goya und bei Daumier, den gebieterischen Schöpfern des modernen Humanismus,
bei denen sich das religiöse Gefühl in existentieller Angst
und sozialem Gewissen äußert. Nun war Daumier schon seit langem
ein wichtiger Ausgangspunkt für Vedova, den das gleiche verzehrende
Suchen wie bei Géricault im tiefsten bewegte und der im vergangenen
Herbst eine Reise nach Spanien zu Goya unternahm. Denn der Mensch immer
und sein bedrohtes Schicksal nähren Vedovas Qual. Bis 1946 war er
unmittelbar im Kampf für die politische und kulturelle Wiedererstehung
seines Landes engagiert. Guernica, das historische Hauptwerk von Picasso,
das damals lebhaften Widerhall in Italien fand, wird seinem instinktiven
Expressionismus eine
orientierende Stütze. Im Verlauf einer experimentellen Phase des
Geometrismus, der zwar seiner Natur nicht entsprach, aber infolge der
seinerzeitigen Lage und des Rufes nach Ordnung in Italien situationsbedingt
war, tritt 1951 ein Umschwung ein: Vedova öffnet sich den internationalen
Strömungen, die von neuem gegen seine Vaterstadt fluten, er entdeckt
seinen revolutionären Weg, wobei er seine innersten Impulse mit dem
venezianiscben Erbe: der barocken Beweglichkeit, den Werten des Gefühls,
dem Gegenwartsbewußtsein, der synkretistischen Kultur vereint. Von
dieser Zeit an versuchen aufmerksame Kritiker in Italien und Deutschland,
in Amerika und Zentraleuropa, wo sein Ansehen immens ist, seinem stürmischen
Lauf zu folgen, Inhalt und Tragweite seiner Leistung zu beleuchten. In
bedingungsloser Ablehnung jedes apriorischen Systems, jeder konzeptionellen
Vision nimmt er seinerseits die freie Expressivität der Geste, der
Materie und des Zeichens auf, aber nach einer Gangart, die von der eines
Wols, eines Pollock oder der Vertreter des „Informel“ wesensverschieden
ist. Er lehnt die rohe Objektivation der Materie wie auch den haltlosen
Subjektivismus der Geste und die Hohlheit des Zeichens ab, er versteht
es, im Schoße der kosmischen Welt die diffuse, aber unveräußerliche
Gegenwart des Menschen festzuhalten und inmitten wiedererstehender Konflikte
im Angesicht der apokalyptischen Drohungen das verletzte, nach Rettung
dürstende Gewissen anzurufen. Getragen nicht so sehr von der ästhetischen
Forderung als vielmehr von dem moralischen Erfordernis und dem stürmischen
Willen nach Erlösung, scheint jedes seiner Werke, die bald Bekenntnis
und Manifest, bald intimes Tagebuch und öffentlicher Schrei, bald
Erfahrung und Botschaft sind, ein ewiges Kampffeld zu sein, auf dem die
Niederlage irreparabel wäre, wenn der Sieg in der Schwebe bliebe.
Dank der Genauigkeit und Entschiedenheit, der Schlagkraft und Reichweite,
der Konzentration der Mittel, der warmen Fülle einer Materie, der
Widerstand weniger ein Hindernis als eine Stütze ist, konnte die
Lithographie kaum besser der leidenschaftlichen Dialektik von Vedova dienen.
Sie tritt im rechten Augenblick seiner Entwicklung auf, als seine meisterhafte
Malerei in einem Rhythmus von universeller Breite die graphische Virtuosität
und den affektiven Aufruhr aufnimmt. Sie verlängert unter seinen
glühenden Händen, wie es Argen so treffend nachweist, in einer
geschichtlich viel härteren Konjunktion die kämpferische Berufung
von Daumier und dessen generösen Ausgang. Sie vertieft und entfaltet
auf ihre Art durch reinigende Klärung der wesentlichen Spannungen
die zentralen Motive seiner Malerei: Immagine del Tempo, Cielo della Protesta,
Scontri di Situazione auf brennenden Strukturen und Signifikationen, auf
die wir hier nicht näher eingehen können. Ohne Zweifel wird
die Farbe hinzukommen, aber die ersten Arbeiten beschränken sich
auf das Schwarz-Weiß, deren Werte er bis zu einer taumelerregenden
Evidenz offenlegt. Der fundamentale Gegensatz von Schwarz und Weiß,
von Schatten und Licht (und ihr sich überschneidendes Aufblitzen),
auf das sich, wie Goya in seinen letzten Tagen – trotz seiner hohen
Farbkunst – sagte, alles reduziere, physisch wie metaphysisch, ist
Ausdruck des antagonistischen Prinzips der Energie im aktuellsten Sinne,
deren gegensätzliche Dynamik keine Synthese zu lösen vermag.
So sind Raum und Zeit nicht mehr wie in der klassischen Perspektive die
bestimmenden, aus der Erfahrung gelösten Rahmen, sondern sie werden
zu festen, wenn auch gegensätzlichen Funktionen von Geschehnissen
und Elementen, die sie aufbauen und die zugleich ihre eigenen Räume
und Zeiten in einer unerschöpflichen Komplexität schaffen. Die
futuristische Schranke, gegen die Vedova einst gestoßen ist, hat
sich geöffnet, seine fieberhafte Kunst registriert heute die beschleunigten
Schwingungen des Universums und das dramatische Schlagen eines westlichen
Bewußtseins, das immer wach ist und sich auf der Jagd nach einer
unmöglichen Identität verbraucht. (Jean Leymarie)
Biografie
Geboren 1919 in Venedig. Ab 1942 Mitglied der Gruppe Corrente, die sich
der faschistischen Kunstanschauung entgegenstellte. 1944/45 Beteiligung
an der norditalienischen Partisanenbewegung. Nach Beendigung des Krieges
Mitgründer der Fronte Nuovo delle Arti und Unterzeichner des Manifestes
„Oltre Guernica“ (1946) – Bekenntnis zur moralischen
und ästhetischen Position Picassos. 1952 Mitglied der „Gruppo
degli Otto“. 1965–70 Direktor der Sommerakademie in Salzburg
und seit 1975 Professor an der Accademia di Belle Arti in Venedig. Vedovas
frühe künstlerische Laufbahn ist bestimmt durch die Abgrenzung
zur faschistischen Kunstpolitik, und sein Weg zur Abstraktion ist gleichermaßen
Protest gegen formale und inhaltliche Reglements. Anfangs noch in Auseinandersetzung
mit den Werken Alter Meister (u. a. Gemälde Tintorettos und Piranesis
"Carceri") entstehen dramatisch düstere Gemälde und
spektakuläre Architekturzeichnungen. Bereits Anfang der 40er Jahre
gelangte er zu einer informellen Bildsprache, die der Lyrischen Abstraktion
nahe kommt, während die in den Jahren nach Kriegsende entstandene
Serie „Géométries noires" (1946–50) den
freien Duktus bewusst bremst. 1953 findet Vedova zu der automatischen
und abstrakten Gestenmalerei, mit der er sich einen Namen macht, und entwickelt
einen abstrakten Expressionismus, der Spontaneität, Bewegungsrhythmik
und Lichtphänomene einbezieht. Dabei entstehen auch bemalte Assemblagen
aus Holz und Fundstücken. 1960 erhält er den „Großen
Preis“ der Biennale in Venedig. Seit Beginn der 60er Jahre arbeitet
er in großangelegten Zyklen: 1961 Beginn der Serie „Plurimi",
bewegliche Collagen, mit denen die Zweidimensionalität der Leinwand
räumlichen Konstellationen weicht, darunter die Reihe „Absurdes
Berliner Tagebuch" (1964) unter Bezugnahme auf die Assemblagen der
Dadaisten (Dada). Höhepunkt der Experimente mit Licht ist das Multiple
"Spazio/
plurimo/luce" (Raum/Multiple/Licht, 1967) für den italienischen
Pavillon der Expo in Montreal. In den 80ern entstehen die „Dischi",
runde und ovale Gemälde auf Holzscheiben, die frei im Raum hängen,
liegen oder lehnen. Vedova gehört zu den Hauptvertretern des italienischen
Informel. Sein Malen ist ein existentieller Akt, der sich dem Augenblickhaften
verpflichtet fühlt, er setzt sich damit von den Neo-Expressionisten
ab. Gerne wird seine Kunst als spezifisch venezianisch gesehen, als historisch
traditionell und gleichzeitig die Widersprüche unserer Zeit verarbeitend.
Seine gestisch-dramatischen Farbexplosionen sind eine abstrakte Umsetzung
des gesellschaftlichen Lebens mit seinen politischen Auseinandersetzungen.
Bibliografie / Ausstellungen (Auswahl)
Haftmann, W.: Emilio Vedova, München 1960
Mahlow, D. u. a. (Hg.): Emilio Vedova, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden,
Ausstellungskatalog,
Baden-Baden 1965
Schilling, J. (Hg.): Emilio Vedova, Kunstverein Braunschweig, Ausstellungskatalog,
Braunschweig 1981
Schulz-Hoffman, C. u. a. (Hg.): Emilio Vedova, Staatsgalerie moderner
Kunst, München u. a.,
München 1986
Schmied, W. (Hg.): Vedova und Salzburg, Salzburg 1988
Vedova, E.: Emilio Vedova. Absurdes Berliner Tagebuch, Berlin 2003
Einzelausstellungen
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden 1964
Künstlerhaus Salzburg 1965/88
Städtisches Museum Schloß Morsbroich, Leverkusen 1981/86
Stedelijk Van Abbemuseum, Eindhoven 1982
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München 1986
Kunsthalle Darmstadt 1986
Neue Nationalgalerie, Berlin 2003
Gruppenausstellungen
Biennale Venedig 1948/52/56/60/82
documenta 1–3, Kassel 1955/59/64
Stand: 8.10.2005 |
|