| Pressemeldung
vom 1. Februar 2007
100 Jahre Farbe – Frühe Fotografien
Große Galerie, 10. Februar – 1. April 2007
Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 9. Februar, 19 Uhr
Begrüßung: Lisa Puyplat, Leiterin der Städtischen Galerie
Erlangen
Einführung: Gert Koshofer, Bergisch Gladbach bei Köln, Publizist
und Experte für Farbfotografie, von 1977 bis 1997 Generalsekretär
der Deutschen Gesellschaft für Photographie
Die Farbfotografie feiert 2007 ihr 100-jähriges Jubiläum.
Die Städtische Galerie Erlangen, die seit jeher in der Fotografie
einen ihrer Programm-Schwerpunkte hat, beginnt ihr Jahresprogramm 2007
mit einem außergewöhnlichen Einblick in die Welt der Autochrome,
des historisch bedeu-tendsten Farbverfahrens der frühen Fotografie.
Autochrome gehören zu den Schätzen der Foto-grafiegeschichte,
die es heute neu zu entdecken gilt. Die Städtische Galerie ist bis
jetzt eine der ganz wenigen Einrichtungen in Deutschland, die an dieses
Jubiläum erinnert.
Zwar hatte es schon im späten 19. Jahrhundert eine Fotografie mit
Farben gegeben, doch die Bedeutung der Autochromglasplatten der Brüder
Auguste und Louis Lumière in Lyon, die, 1904 patentiert, seit 1907
für den großen Markt produziert wurden, lag darin, dass nun
Jedermann mit normalen fotografischen Grundkenntnissen in der Lage war,
die Platten zu belichten und entwi-ckeln zu lassen. Im Herbst 1907 fand
in New York eine erste Ausstellung der sogenannten Au-tochromisten statt.
Bis Anfang der Dreißigerjahre, als die Autochrome durch neue Verfahren
ab-gelöst wurden, wurden rund 20 Millionen Platten hergestellt.
Die Ausstellung, produziert in Zusammenarbeit mit Reinhard Schultz, Berlin,
seit vielen Jahrzehn-ten Experte und Sammler dokumentarischer Fotografie,
beleuchtet mit einer Vielzahl von Vintage-Prints, Vintage-Autochromen
und digitalen Vergrößerungen, z. T. auch in Leuchtkästen,
den Weg der Autochrome, ihre thematischen Schwerpunkte und Besonderheiten,
zum Teil mit Aufnahmen, die noch nie öffentlich zu sehen waren.
Gezeigt wird die Vorgeschichte der Farbfotografie mit frühen Autochromen
aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Großbritannien und
den USA. Zu sehen ist die noch friedliche „Welt in Farbe“,
wie sie in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg ausgesehen hat. Die historische
Zäsur, die dann 1914–1918 folgte, wird deutlich an unbekannten
und vielfach unveröffentlichten Aufnahmen aus dem großen Krieg,
viele darunter von dem deutschen Fotografen Hans Hildenbrand. Auto-chrome
aus den Zwanzigerjahren schließlich zeigen ein „Deutschland
in Farben“, das scheinbar kaum beeindruckt war von den politischen
und ökonomischen Auseinandersetzungen der Zeit. Kodak-, Agfafarben
u. a. verdrängten dann sehr rasch die Farben der Autochrome mit ihrer
Körn-chenstruktur, die relativ lange Belichtungszeiten benötigten.
Sie hatten der Fotografie etwas von den Ausdrucksformen der Malerei gegeben.
Heute vermitteln sie auch die ungewohnte Gegen-wärtigkeit einer vergangenen
Welt.
Der Publizist Gert Koshofer gilt in Deutschland als einer der herausragenden
Spezialisten für die Farbfotografie mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen.
In seinem Einführungsvortrag beleuchtet er u. a. die technischen
Verfahren und die künstlerische Entwicklung der frühen Farbfotografie,
sowie die gesellschaftlichen Verhältnisse jener Zeit.
Hinweis:
Während der Ausstellung und zur Finissage werden ergänzend zur
Ausstellung Vortrags- und Filmprogramme zum Werdegang des Kinofarbfilms
und zur Ästhetik der Farbe im Film gezeigt.
In der Kleinen Galerie gleichzeitig:
· Josef Albers „Interaction of Color“, 10. Februar
– 11. März 2007
· Helga Fanderl „Fragil(e)“, 17. März –
01. April 2007
Über diese Sonderpräsentationen werden wir Sie noch ausführlich
informieren.
Öffnungszeiten: Di–Fr 10–18 Uhr, Sa/So 10–17 Uhr
Führungen: sonntags, jeweils 15 Uhr
Städtische Galerie Erlangen, Palais Stutterheim, Marktplatz 1, 91054
Erlangen
Tel. 0 91 31/86 27 35 und 86 25 33, Fax 0 91 31/86 21 17
E-Mail: galerie@stadt.erlangen.de, Internet: www.staedtische-galerie-erlangen.de
Mit freundlichen Grüßen
Lisa Puyplat, Leiterin der Städtischen Galerie Erlangen
PS: Für die Presse ist die Ausstellung bereits ab Donnerstagmittag
zu besichtigen.
(Dieser Text hier auch als verarbeitbares Word-Dokument)
Pressemeldung vom 18. Dezember 2006
Städtische Galerie Erlangen – Ausstellungen Februar
2007
Sehr geehrteDamen und Herren,
wir möchten Sie auf folgende Ausstellung der Städtischen Galerie
Erlangen hinweisen:
100 Jahre Farbe – Frühe Fotografien
10. Februar bis 1. April 2007
Ausstellungseröffnung: 9. Februar 2007, 19 Uhr
Die Farbfotografie feiert 2007 ihr 100-jähriges Jubiläum. Die
Städtische Galerie Erlangen, die seit jeher in der Fotografie einen
ihrer Schwerpunkte hat, beginnt mit einem breiten Einblick in die frühe
Farbfotografie der Autochrome ihr Jahresprogramm. Seit 1907 wurden die
Autochrom-glasplatten der Gebrüder Lumière in Lyon, die bereits
1904 patentiert worden waren, für den großen Markt produziert.
Bis Anfang der dreißiger Jahre, als die Autochrome durch neue Verfah-ren
abgelöst wurden, stellte man rund 20 Millionen Platten her.
Die Ausstellung beleuchtet die Vorgeschichte der frühen Farbfotografie,
zeigt Autochrome aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Großbritannien
und den USA, blickt auf „Die Welt in Farbe“ vor 1914, lässt
nahezu unbekannte und unveröffentlichte Aufnahmen aus dem Ersten
Weltkrieg entdecken und zeigt schließlich „Deutschland in
Farbe“ mit Autochromen aus den zwanziger Jahren.
Städtische Galerie Erlangen
Palais Stutterheim, Marktplatz 1, 91054 Erlangen
Tel. 0 91 31/86 27 35 und 86 25 33, Fax 0 91 31/86 21 17
E-Mail: galerie@stadt.erlangen.de, Internet: www.staedtische-galerie-erlangen.de
Öffnungszeiten: Di–Fr 10–18 Uhr, Sa+So 10–17 Uhr
Führungen: sonntags, 15 Uhr
Mit freundlichen Grüßen
I.A. Ilse Wittmann
(Dieser Text hier auch als verarbeitbares
Word-Dokument)
Städtische Galerie Erlangen
Palais Stutterheim
Marktplatz 1, 91054 Erlangen
Tel. 0 91 31/86 25 33 (Galerie) und 86 27 35 (Geschäftszimmer), Fax
86 21 17
Öffnungszeiten Di-Fr 10-18, Sa/So 10-17 Uhr
Führungen: sonntags 15 Uhr
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