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Pressemeldung vom 6. Juni 2008

Lucien Clergue – Magie und Mythos
Fotografien

Städtische Galerie Erlangen
14. Juni – 20. Juli 2008
Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 13. Juni 2008, 19 Uhr
Einführung: Dr. Eva-Monika Turck, Philologin und Kunsthistorikerin, München
Lucien Clergue ist anwesend und wird zur Eröffnung eigene Texte zusammen mit Eva-Monika Turck lesen.

Lucien Clergue, geboren 1934 in Arles, wo er auch heute noch lebt, zählt zu den Klassikern der Fotografie. Weltberühmt wurde der Franzose bereits in den sechziger Jahren mit seinen Aktfotos. Jean Cocteau bezeichnete ihn als „Dichter mit der Kamera“. Mit Pablo Picasso und Jean Cocteau war er lebenslang befreundet. Mit Picasso verband ihn auch die Begeisterung für den Stierkampf. In den letzten Jahren gesellen sich zur klaren Formensprache seiner Schwarz-Weiß-Fotografien Arbeiten in einer kunstvollen Überblendungstechnik von surrealer Farbigkeit. Liebe, Leben, Vergänglichkeit und Tod sind seine zentralen Themen, die er immer wieder auf motivisch unterschiedliche Weise interpretiert und ausdrückt.
1969 gründete Clergue die „Rencontres Internationales de la Photographie“ in Arles, deren künstlerischer Leiter er lange Jahre war. Zeitlebens ging es ihm auch ganz allgemein um die Unterstützung der Fotografie als künstlerisches Medium. So war er 1989 Gründer der ersten französischen „Ecole Nationale Supérieure de la Photographie“. 2007 wurde er als erster Fotograf in der Geschichte Frankreichs in den erlauchten Kreis der Mitglieder der Académie Française aufgenommen.
Arbeiten von Clergue besitzen die großen Sammlungen der Welt u.a. das Museum of Modern Art und das Metropolitan Museum, New York, das Centre Pompidou und das Musée d’Art Moderne in Paris und das Kunstmuseum Basel.
Nach Jahrzehnten ist sein Werk nun erstmals wieder in einer großen Retrospektive zu sehen.
Eine Ausstellung der Städtischen Galerie Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Picasso-Museum Münster und dem Kunsthaus Wien.
Vor den Bildern der Ausstellung liest Jacques Outin, ein Freund Clergues, am Eröffnungsabend Gedichte, die er dem Fotografen gewidmet hat.
Unterstützt wird die Ausstellung durch das deutsch-französische Institut Erlangen.
Zur Ausstellung ist ein gemeinsames Buch des Kunsthauses Wien, des Picasso-Museums Münster und der Städtischen Galerie Erlangen erschienen. „Magie und Mythos – Lucien Clergue“, Wien 2007, 224 Seiten, 135 Schwarzweiß- und 41 farbige Abbildungen, 29,90 Euro. (Für das Buch gibt es bereits eine Warteliste.)

Mit freundlichen Grüßen

Lisa Puyplat
Leiterin der Städtischen Galerie Erlangen

PS:
Für die Presse ist die Ausstellung bereits ab Freitagnachmittag zu sehen.
Gerne vermitteln wir Ihnen ein Gespräch mit Lucien Clergue, der von Donnerstagnachmittag bis Samstagmorgen in Erlangen ist. Wir bitten jedoch um Voranmeldung, auch um für einen Dolmetscher sorgen zu können.

 

(Dieser Text hier auch als verarbeitbares Word-Dokument)


Städtische Galerie Erlangen, Museumswinkel, Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen
Öffnungszeiten: Di–Fr 11–19 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr, Führungen: sonntags 16 Uhr
Postanschrift: Gebbertstraße 1, 91052 Erlangen, Tel. 09131/862735, Fax 09131/862117 und 862533
galerie@stadt.erlangen.de, www.staedtische-galerie-erlangen.de

 
 

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