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Pressemeldung vom 5. Mai 2008

Hendrik Dorgathen – Comicoides. Comics, Zeichnungen, Objekte

Anlässlich des 13. Internationalen Comic-Salons Erlangen
10. Mai – 8. Juni 2008

Alle zwei Jahre zum Comic-Salon präsentiert die Städtische Galerie Erlangen in einer großen Einzelausstellung einen Künstler zwischen Kunst und Comic. 2008 ist es Hendrik Dorgathen. Der Zeichner und Illustrator, 1957 in Mülheim an der Ruhr geboren und seit 2003 Professor an der Kunsthochschule Kassel, hat in vielen Bereichen gearbeitet. Neben Comic-Büchern zeichnete er Illustrationen für Buchverlage und Printmedien wie Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, FAZ-Magazin, Geo und New York Times. Er machte Animationsfilme für MTV, arbeitete für Theater-Inszenierungen, internationale Spielfilme, die Expo 2000 in Hannover, das Smithsonian Institute in Washington. Seine Video-Performances waren am ZKM Karlsruhe zu sehen, auf der Transmediale in Berlin und im Kunstverein Kassel. Nun wird in Erlangen, wo er 1994 für "Space Dog" den Max und Moritz-Preis bekam, die erste große Werkschau des vielseitigen Künstlers gezeigt. Zu sehen sind Arbeiten auf Papier und Gemälde, die Vorlagen von Comic-Erzählungen, Masken, Objekte und Installationen, sowie animierte Filme.
„Der Comic wie die Illustrationen von Hendrik Dorgathen“, so schreibt die amerikanische Schriftstellerin Deborah Eisenberg, „offenbaren einen Stil. Man erkennt ihn gleich als denjenigen von Hendrik Dorgathen. Formale Auffälligkeit etablieren dabei vornehmlich die Flächigkeit und die Farbigkeit. Nicht selten spielen Hendrik Dorgathens Bilder in einer Maschinen-, Automaten- und Apparatewelt des technisch-industriellen Zeitalters. Es ist eine Postmoderne, die den häufigen Zitat-Einbau (aus Comic, Kunst, Fernsehen, Film) nicht verschmäht, auf Tradition ebenso Bezug nimmt wie aufs Alleraktuellste, das Alte und das Neue in den eigenen Zusammenhang stellt.“
Zur Ausstellung liegt das Buch „Slow“ vor, eine Sammlung von Comic-Kurzgeschichten mit einem Vorwort der amerikanischen Schriftstellerin Deborah Eisenberg, mit der Hendrik Dorgathen eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, und einer Geschichte des mit Dorgathen befreundeten spanischen Comic-Zeichners Max. Edition Moderne, Zürich 2008. 96 Seiten, 29,80 Euro.

Begleitprogramm

Donnerstag, 22. Mai, 19 Uhr
Empfang anlässlich des 13. Internationalen Comic-Salons Erlangen
Es sprechen:
Lisa Puyplat, Leiterin der Städtischen Galerie Erlangen
Andreas Hykade, Professor für Trickfilm, Kunsthochschule Kassel

Freitag, 23. Mai, 18 Uhr
"Zwischen Mutationen und Metamorphosen"
Gespräch zwischen Hendrik Dorgathen und Herbert Heinzelmann

Öffnungszeiten
Di–Fr 11–19 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr
Sonderöffnungszeiten während des Comic-Salons:
Do, 22. Mai, 11-20 Uhr
Fr, 23. Mai, und Sa, 24.Mai, 10-19 Uhr
So, 25. Mai, 10-18 Uhr

Führungen
sonntags, 16 Uhr
Sonderführungen während des Comic-Salons:
Donnerstag, 22. Mai, Freitag, 23. Mai, Samstag, 24. Mai, jeweils 16 Uhr

Mit freundlichen Grüßen

Lisa Puyplat
Leiterin der Städtischen Galerie Erlangen

PS: Für die Presse ist die Ausstellung bereits ab Freitag, 9.5.2008, nachmittags zu sehen.
Bilder auf www.staedtische-galerie-erlangen.de unter Presse/Hendrik Dorgathen/Bilder-Download-Seite

 

(Dieser Text hier auch als verarbeitbares Word-Dokument)


Städtische Galerie Erlangen, Museumswinkel, Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen
Öffnungszeiten: Di–Fr 11–19 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr, Führungen: So 16 Uhr
Postanschrift: Gebbertstraße 1, 91052 Erlangen, Tel. 09131/862735, Fax 09131/862117 und 862533
galerie@stadt.erlangen.de, www.staedtische-galerie-erlangen.de

 
 

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