| Pressemeldung
vom 11. August 2008
28. Erlanger Poetenfest
Ausstellungsprojekt Franz Mon
Ausstellung
Franz Mon – Sichtbare Sprache
Verbale, visuelle und akustische Texte
22. bis 31. August 2008
Markgrafentheater, Passage und Foyers, Theaterplatz 2, Erlangen
Öffnungszeiten: täglich 14–19 Uhr, während des 28.
Erlanger Poetenfestes von Donnerstag, 28. bis Sonntag, 31. August 11–22
Uhr
Franz Mon, 1926 in Frankfurt geboren und bis heute dort lebend, gehört
zu den bedeutendsten Vertretern der Konkreten Poesie. Er schreibt verbale,
visuelle und akustische Texte. Seine visuellen Arbeiten wurden seit 1963
in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u.a. auch 1970
auf der Biennale in Venedig, gezeigt. Die retrospektive Schau zeigt Arbeiten
aus allen Phasen und Bereichen seines Schaffens, darunter viele Arbeiten,
die hier erstmals öffentlich zu sehen sind. Gezeigt werden u. a.
die Mappenwerke „Makulatur“ und „Knöchel des Alphabets“,
Arbeiten aus den Serien „Doppelporträts“, „zentrierte
Collagen“ und „versalcollagen“, eine Auswahl aus den
„Schreibmaschinentexten“, den „ideografischen Texten“
und den Schreibtexten „Papiergüsse“, Textfahnen und Textplakate,
Diaprojektionen und akustische Installationen, außerdem Bücher
und Buchobjekte.
Eine Ausstellung der Städtischen Galerie Erlangen in Verbindung mit
dem 28. Erlanger Poetenfest.
Lesung und Gespräch mit Klaus Ramm
Franz Mon: Wörter voller Worte
Freitag, 29. August, 19 Uhr, Markgrafentheater, Oberes Foyer,
Theaterplatz 2, Erlangen
Für Franz Mon ist die Sprache ein offenes Gelände für künstlerische
Grenzüberschreitungen in alle Richtungen: Sein Werk ist eines der
konsequentesten, weiträumigsten und auf untergründige Weise
bis heute einflussreichsten Werke der deutschen Nachkriegsliteratur. Mons
Poetik nimmt die Sprache so ernst wie kaum eine andere: „Das Realitätsschlamassel
ist auch ein Sprachschlamassel“. Im Widerspiel mit den von Franz
Mon gelesenen Texten versucht der Literaturwissenschaftler und Verleger
Klaus Ramm, der Poetologie von Franz Mon auf die Spur zu kommen.
Klaus Ramm ist Professor für Literaturwissenschaft an der Universität
Bielefeld, seit 1974 Verleger (1985 ZEIT-Preis für kleine Verlage),
Autor zur Literatur des 20. Jahrhunderts und zum Hörspiel, Mitherausgeber
der „Frühen Texte der Moderne“, Mitbegründer des
„Bielefelder Colloquiums Neue Poesie“, Gründungsmitglied
der Freien Akademie der Künste Leipzig und Vorsitzender der „Oskar
Pastior Stiftung“.
Hörspiel und Film
„ausgeartetes auspunkten“
Sonntag, 31. August, 19 Uhr, Theater in der Garage, Theaterstraße
5, Erlangen
Einführung: Franz Mon, mit: Markus Meyer und Chris Pichler
Eine scheinbar ganz einfache Spielanleitung bildet das Gerüst, auf
dem die Stimmen der vier Sprecher dieses vom Hessischen Rundfunk 2007
urgesendeten Hörspiels (Eva Garg, Chris Pichler, Markus Meyer und
Peter Lieck) alle schauspielerischen Freiheitsgrade haben. Ihre Stimmen
„verdichten/verwandeln/verzaubern/vertuschen das Gesagte“.
Franz Mon hat das 40-minütige Sprachspiel selbst realisiert. Zwei
der vier Premieren-Schauspieler variieren das Hörspiel live unter
der Anleitung von Franz Mon. Der Abend wird eingeleitet von dem 9-minütigen
Film „Schuhe besetzen ein Haus“ von Franz Mon, Saarländischer
Rundfunk, Redaktion Kunst und Wissenschaft Klaus Peter Dencker, 1983.
Eintritt: 9,-/erm. 7,50 Euro.
Mit freundlichen Grüßen
Lisa Puyplat Leiterin der Städtischen Galerie Erlangen
PS: Franz Mon ist am Freitag, 22.8., ab Mittag anwesend.
Städtische Galerie Erlangen, Postanschrift: Gebbertstraße 1,
91052 Erlangen
Tel. 09131/862735, Fax 09131/862117
galerie@stadt.erlangen.de, www.staedtische-galerie-erlangen.de
In der Städtischen Galerie Erlangen, Museumswinkel, Luitpoldstr.
47, ist gleichzeitig die Ausstellung „Bernd Klötzer –
Rundform. retrospektiv“, 2.–31. August, zu sehen. Öffnungszeiten:
Di–Fr 11–19 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr.
(Dieser Text hier auch als verarbeitbares Word-Dokument)
Städtische Galerie Erlangen im Museumswinkel, Luitpoldstraße
47, 91052 Erlangen
Öffnungszeiten: Di–Fr 11–19 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr,
Führungen: So 16 Uhr
Postanschrift: Gebbertstraße 1, 91052 Erlangen, Tel. 09131/862735,
Fax 09131/862117 und 862533
galerie@stadt.erlangen.de, www.staedtische-galerie-erlangen.de
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